iOS 4 schließt etwa 60 Sicherheitslücken - iPad nun unsicher?

Bernd Korz

Wenn es um das Thema Sicherheit geht – welches von Apple wahrlich nicht ganz so ernst genommen wird wie z.B. von Microsoft – macht sich iOS 4 ganz gut auf dem iPhone und bietet einen ernsthaft zu überdenkenden Grund an, das Update aufzuspielen. Über 60 Lücken hat Apple mit dem iOS 4 geschlossen.

In einem jetzt veröffentlichten Dokument zeigt Apple, welche Sicherheitslücken man mit dem Update geschlossen hat. Dabei sind schon 50 dieser Lücken im WebKit vorgekommen. Das WebKit ist die RenderingEngine die für den Safari Browser verwendet wird.

Ein weiterer Patch in dem Paket in iOS 4 adressiert den Zugang zur Fotobibliothek der Anwender. Mittels der Geodaten konnte man sich Zugriff darauf verschaffen.

Vier der Patches beziehen sich auf das ImageIO Framework im iOS 4 selbst. Diese Lücken konnten boshaften Code in BMP, TIFF und JPG Bildern ausführen.

Weitere Sicherheitslücken wurden in der Passwortübertragung zu MobileMe sowie unsichtbaren drahtlosen (Wifi/WLAN) Netzwerken geschlossen. Hier konnte Code ausgeführt werden der zu einem Speicherüberlauf führte und damit das System öffnete. Betroffen waren hier unter anderem cd CFNetwork, LibSystem sowie libxml.

Nachdem Apple nun das Supportdokument veröffentlicht hatte stellt sich natürlich die Frage, wie man auf dem iPad unterwegs ist, denn hier läuft nach wie vor kein iOS 4. In wie weit die Nutzer nun möglichen Angriffen von Aussen ausgeliefert sind bleibt abzuwarten.

Weitere Themen: iPad, AppKack der Woche: Die schlechtesten Mobile Games, Apple

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