iOS 5 Beta: Apple geht gegen Weitergabe und private Nutzung vor

Katia Giese
2

Schon Wochen vor Veröffentlichung einer offiziellen Software-Version stellt Apple registrierten Entwicklern die Beta-Versionen der neuen Programme zur Verfügung. Inzwischen ist bekannt, dass einige dieser Entwickler ihre Privilegien an Privatpersonen verkaufen. Apple reagiert nun energisch und schließt einige der fraglichen Konten. 

Nach erfolgreicher Anmeldung in Apples Entwicklerprogramm stehen dem Nutzer 100 sogenannte Unique Device IDs (UDID) zur Verfügung, mit denen die jeweilige Beta-Version auf verschiedenen Geräten getestet werden kann. Vor allem für Entwickler, die im besten Fall aus dem Amateur-Bereich kommen, besteht häufig die Versuchung, den Entwickler-Account über den Verkauf der UDID zu refinanzieren. So landen Angebote für einen Beta-Zugang bei eBay oder anderen Plattformen – und das unreife Betriebssystem auf den Geräten von Privatpersonen.

Für Apple spricht natürlich vieles gegen die Verbreitung einer noch nicht fehlerfrei laufenden Software und nicht zuletzt sind auch der Sinn und die Richtlinien des Entwicklerprogramms unterlaufen. Wie die Webseite KarthikK.net meldet und Appleinsider bestätigt, hat Apple nun begonnen, einzelne Accounts zu schließen und Entwickler abzumahnen. Theoretisch ist es für Apple nicht möglich, zwischen Entwickler- und Privatgeräten zu unterscheiden, die eine Beta-Version installiert haben. Bei den teilweise gemeldeten Fernlöschungen von Beta-iOS-Geräten kann es sich demnach nur um Zufälle handeln oder um Geräte, die direkt einem missbrauchten Entwickler-Account zugeordnet werden konnten.

Weitere Themen: AppKack der Woche: Die schlechtesten Mobile Games, Apple

Neue Artikel von GIGA APPLE

GIGA Marktplatz