iOS 5 Rumors: Weiterhin mit Google Maps, neues Notification-System, Widgets

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iOS 5
Auch wenn auf der WWDC nächste Woche Gerüchten zufolge keine komplett neue iPhone-Generation vorgestellt werden könnte, dürften die Keynote am kommenden Montag nicht minder interessant werden – ganz im Gegenteil. Apple läd (wieder) eine ganze Heerschar an internationalen Medienvertretern “for a big announcement” ins Moscone Center. Neben iPhone 4S hier und da, dürfte das Rampenlicht primär auf iOS 5 ausgerichtet sein. “The software announcements will be huge”. Von einem komplett überarbeiteten iOS 5 mit neuem Benachrichtungs- bzw. Push-Notification-System und interaktiven Widgets ist bei Techcrunch die Rede.
“The other big news for iOS5 — and yes, I've completely buried the lede here, thanks for reading! — two things: completely revamped notifications and widgets.”
Folgend ein kleiner Auszug unserer Wunschliste und Einschätzung sowie bislang bekannter und etwaig kommender Features:

  • Überarbeitetes Benachrichtigungssystem
    Dieses Feature ist sehr wahrscheinlich, nicht nur weil iOS diesbezüglich der Konkurrenz ein wenig hinterherhinkt. Besonders interessant an diesem Gerücht ist der Umstand, dass sich Apple angeblich Peter Hajas geangelt haben soll. Hajas ist der Entwickler der hier vorgestellen Jailbreak-Erweiterung “MobileNotifier”, einem alternativen Benachrichtigungssystem für iOS.
  • Homescreen Widgets
    Homescreen-Widgets sind einer User-Wunsch der ersten Stunde. Auch wenn Apps wie Aktien oder Wetter direkte Ableger der Dashboard-Widgets von OS X sind, wollen sich viele User mit Widgets einen simpleren und folglich schnelleren Überblick verschaffen können ohne hierfür eine App öffnen zu müssen. Genaugenommen verfügt iOS bereits über ein Widget. Das Icon der Kalender-App gibt als aktives Widget den aktuellen Wochen- bzw. Kalendertag wieder.
  • iCloud
    Alles Cloud! MobileMe soll kostenlos werden und weit mehr bieten als “nur” Emails, Kalender, Kontakte und Fotos. In die iCloud sollen neben ganzen Geräte-Backups auch die Musik- und Videosammlung abgelegt und aus dieser heraus wieder auf die eigenen iDevices und Computer gestreamt werden können. Quasi TimeMachine für iOS. Auch könnten App-Einkäufe, die am Computer in der erwarteten Web-Version von iTunes oder einem anderen iOS-Device getätigt wurden über die iCloud kabellos auf die anderen iOS-Geräte gepusht werden. Zudem soll die iCloud Firmware-Updates “over-the-air” verwalten. iOS wäre damit (endlich) wirklich “Post-PC”.
  • iTunes Cloud Streaming
    Dieses Feature könnte Hand- in Hand  mit iCloud präsentiert werden. Die eigene Mediathek befindet sich in der Cloud und kann aus selbiger auf jedes Device gestreamt werden, eine Internetverbindung vorausgesetzt. Hier könnte auch eine webbasierter iTunes-Store eine relativ große Rolle spielen. Allgemein scheint iTunes Cloud Streaming bzw. iCloud schon in den Startlöchern zu lauern. Im Gegensatz zu Amazon Music und Google Music kann Apple für seinen Cloud-Streaming-Service Deals mit fast allen großen Musik-Labels und daher eine sehr gute bzw. bessere Ausgangsposition vorweisen.
  • Erweiterte Sprachsteuerung
    Die aktuelle Sprachsteuerung von iOS gehört nicht unbedingt zu den meistgenutzten Features von iOS, wohl auch da sie oft nicht so gut funktioniert wie gewünscht. Siri und Nuance sollen das richten. Mit einer intelligenten Sprachsteuerung wie sie beispielsweise auch Windows Phone 7 bietet, können Texte verfasst und Apps rein per Sprache gesteuert werden.
  • Airplay für Games
    Airplay gibt es doch bereits für Apps? Richtig. Aber nur für Videos oder Musik. Wie wäre es wenn man den Bildschirminhalt per AirPlay auf ein AppleTV streamen könnte? AirPlay handhabt ja bekanntlich HD-720p-Videos problemlos. Auch zeigt beispielsweise Real Racing 2 HD mit seiner (kabelgebundenen) 1080p-Videoausgabe das technisch Mögliche. Mit “AirPlay für Games” könnte Apple nochmals einiges an Raum auf dem Konsolen-Markt gut machen.
  • Neue Karten-Applikation mit Turn-by-Turn-Navigation
    Laut 9to5Google wird Apple auch in iOS 5 an Google Maps festhalten. Dieses Gerücht überrascht ein wenig, da Apple ja mit Placebase und Poly9 zwei ambitionierte Kartendienste im Portofolio hat. Mit deren Know-How könnte Apple sicherlich ohne große Probleme eine eigene Karten-App entwickeln und so unabhänger von Google werden. Nicht zu vergessen ist die Verwendung bzw. Implementierung von Google Maps für Apple nicht kostenlos. Zur Navi-Funktion sei angemerkt, dass Apple zwar auch diese in iOS integrieren könnte, doch bleibt die Frage, ob sich Apple damit nicht selbst ins Bein schiessen würde. Immerhin gehören Navi-Apps wie Navigon, TomTom und Co zu den Umsatzstärksten Apps im App Store.
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