iOS 5 schafft Geräte-IDs ab

Katia Giese
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Mehr Schutz für die Privatsphäre der Nutzer, weniger Flexibilität für Entwickler – diese Veränderung wird Apple mit der Einführung von iOS 5 in diesem Herbst wagen. So soll die individuelle Hardware-Identifikation der iOS-Geräte (UDID) und damit die eindeutige Zuordnung des Nutzers abgeschafft werden.

Bislang konnten vor allem Entwickler die UDID verwenden, um Benutzern Zugang zu Applikationen verschaffen, ohne dass diese über den AppStore gekauft werden mussten. Praktisch ließ sich dies so bei (sonst kostenpflichtigen) Zeitungs-Apps oder auch bei noch nicht freigegebenen Apps einsetzen. Apple empfiehlt seinen Entwicklern, als Alternative zur UDID nunmehr auf Cookies, iCloud oder das GameCenter zurückzugreifen um so die Kunden vereinzeln zu können.

Die Abschaffung der UDID soll auch ein Mehr an Privatsphäre bedeuten, deren Verletzung oft bemängelt wurde. Mit der Geräteidentifizierung konnte bislang genau nachvollzogen werden, welcher Anwender welche App in welcher Form benutzt. In Zukunft werden Entwickler zwar weiterhin auslesen können, wie ihre Anwendungen eingesetzt werden, jedoch lässt sich dies nicht mehr einfach einem individualisierten Benutzer zuordnen.

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