iPad 3: Codenamen tauchen im iOS-5-Code auf, weitere Hinweise auf Retina-Display

Holger Eilhard
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Die Meldungen um den Nachfolger des iPad 2 reißen nicht ab. Nachdem aus dem fernen Osten bereits Codenamen des iPad 3 zu uns herüber schwappten, wurden diese nun auch im Code von iOS 5 gefunden. Gleichzeitig gibt es neue Meldungen, dass die Produktion eines QXGA-Panels für Apple begonnen habe.

Wie der DisplaySearch-Analyst Richard Shim gegenüber CNET sagte, habe die Produktion des Display mit der QXGA-Auflösung (2.048 x 1.536 Pixel) bereits begonnen. Das sind viermal so viele Pixel wie beim aktuellen iPad 2 (1.024 x 768). Beteiligt seien derzeit drei Hersteller: Samsung, Sharp und LGD. Dies deutet daraufhin, dass sich Apple Sorgen um die Lieferbarkeit der Panels gemacht habe und daher gleich drei verschiedene Hersteller mit der Produktion beauftragt hat.

Shim sagte weiter, dass es sich wie bei Apple üblich um ein IPS-Panel handele und nicht um ein Display mit AMOLED-Technologie. Die drei besagten Hersteller benötigen nun einige Wochen, um die Panels beim eigentlichen Hersteller anzuliefern, damit sie dort in die Gehäuse eingebaut werden. Erste fertige Geräte könnten so bereits im Dezember produziert werden. Die notwendigen Versand-Vorbereitungen würden bis Januar dauern, während im Februar/März die Produktion in großen Mengen anlaufe.

Darüberhinaus habe Shim gehört, dass Apple Interesse an einem kleineren iPad mit 7,85-Zoll-Bildschirm geäußert hat. Er glaubt, dass dies vermutlich erst in der zweiten Hälfte 2012 auf den Markt kommen werde. “Wenn die Nachfrage existiert. Es gibt keinen Grund warum sie kein 7,85-Zoll-iPad bauen würden”, so Shim.

Weitere Hinweise auf ein iPad 3 mit Retina-Display gab es bereits vor einigen Wochen bei DigiTimes. Hier wurden auch zwei Codenamen, “J1″ und “J2″, genannt, von denen “J2″ im Quellcode von iOS 5 gefunden wurden. DigiTimes verbindet diese Tablet-Modelle mit dem hochauflösenden Display.

Neben “J2″ meldete 9to5Mac auch noch das Vorhandensein eines Geräts mit dem Codenamen “T39″. Um welches Gerät es sich dabei konkret handelt, konnte man nicht sagen. Man vermutete lediglich, dass sich das Gerät mit dem Mobilfunk-Netz verbinden kann. Möglich wäre beispielsweise ein iPod touch mit Zugang zu mobilen Datennetzen, aber ohne Telefon-Funktionen.

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