Kampf gegen In-App-Käufe-Hack: Apple teilt Entwicklern UDID für Einkäufe mit

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Ein Hacker sorgte letzte Woche für Aufsehen: Mit Hilfe eines Proxy-Servers machte er es für iOS-Benutzer möglich, In-App-Einkäufe zu tätigen, ohne für die zusätzlichen Inhalte zu bezahlen. Im anschließenden Katz-und-Maus-Spiel zwischen dem Hacker und Apple setzt Apple nun auf die UDID der einzelnen iOS-Geräte.

Kampf gegen In-App-Käufe-Hack: Apple teilt Entwicklern UDID für Einkäufe mit

Um den In-App-Käufe-Hack zu bekämpfen begann Apple zunächst, die IP-Adresse des Servers zu blockieren, den der Hacker Alexey V. Borodin einsetzte. Auch ließ Apple das YouTube-Video, das den Hack beschreibt, entfernen und das PayPal-Konto von Borodin einfrieren. Vom Provider verlangte Apple außerdem die Abschaltung des eigentlichen Servers, mittlerweile ist der Hacker aber auf einen anderen Server außerhalb Russlands umgezogen.

Wahrscheinlich, um im Katz-und-Maus-Spiel die Oberhand zu gewinnen, zeigt Apple Entwicklern auf ihren Quittungen für In-App-Einkäufe nun die UDID einzelner iOS-Geräte an. Mit dieser Nummer lassen sich Geräte eindeutig identifizieren – was Apple vor einigen Monaten zwecks des Schutzes der Privatsphäre der Benutzer eigentlich dazu bewegt hatte, Apps nicht mehr den Zugriff auf UDIDs zu erlauben.

Warum genau Apple den Entwicklern nun die UDID für In-App-Einkäufe mitteilt, ist noch nicht bekannt. Mit Hilfe der Nummer könnten die Entwickler aber möglicherweise überprüfen, ob der jeweilige Benutzer Einkäufe tatsächlich auf dem regulärem Weg tätigte.

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