Apples Gründungsvertrag versteigert
Am 1. April 1976 unterzeichneten Steven Paul Jobs, Steve Wozniak und Ron Wayne den Gründungsvertrag für das Unternehmen Apple Computer (Steve Jobs übrigens komplett in Kleinbuchstaben). Elf Tage später verkaufte Wayne seine gesamten 10 Prozent Firmenanteile am Unternehmen für 800 US-Dollar. Heute wären diese mehr als 3,9 Milliarden US-Dollar wert. Gestern versteigerte das Auktionshaus Sotheby’s in New York den originalen Gründungsvertrag von Apple aus 1976 für 1.594.500 US-Dollar an einen südamerikanischen Industriellen. Dies bedeutet natürlich nicht, dass Apple Inc. nun den Besitzer gewechselt hat.
iPads ab sofort offiziell in US-Cockpits
Die US-amerikanische Flugaufsichtsbehörge FAA genehmigte kürzlich speziell die Verwendung von iPads in allen Belangen des US-Flugverkehr und explizit auch in Cockpits.
Piloten aber vorallem auch Fluggesellschaften versprechen sich davon einige Vorteile. So entfällt für Piloten beispielsweise da
s relativ mühsame Hantieren mit zahlreichen Flugkarten, Büchern und Ordnern, die pro Flugzeug bis zu 15 Kilo schwer sein können. Das freut wiederum die Fluggesellschaften, denn 15 Kilo weniger pro Flug bzw. Flugzeug können auf die gesamte Flotte aufgerechnet mehr als eine Millionen US-Dollar an Kerosinkosten im Jahr einsparen.
Bereits diesen Freitag startet American Airlines einen großangelegten “Pilot-Versuch” (ha!) mit iPads in Cockpits. Foto: zdnet
Marktanteile iOS und Android
Android hat iOS in Sachen Marktanteil überholt. Das ist bei Hunderten neuen Android-Geräten pro Jahr, vom billigesten Featurephone bis zum Highend-Tablet, auch nicht weiter verwunderlich. Interessanterweise ist und bleibt iOS die vitalste mobile Plattform für User sowie App-Entwickler und wächst sogar schneller als Android.
So berichtet das Marktforschungsunternehmen Flurry, dass Entwickler von Android-Apps nicht mal ein Viertel des Umsatzes ihrer iOS-Kollegen erwirtschaften. Das soll sich unter anderem mit dem Aufbau der Android-Userschaft begründen. Im Groben teilt sich diese in zwei User-Typen. Zum einen Geeks die sich gerne mit dem Modifizieren ihres Gerätes beschäftigen und zum anderen User, die es nicht sonderlich dafür interessiert welches Telefon sie besitzen. Hauptsache es ist günstig und hat eine Kamera.
Wo Geeks durchaus gewillt sind für Apps zu zahlen, aber eben auch wissen wie man über “andere Wege” an diese kommt, begnügen sich die restlichen User mit zumeist kostenlosen Applikation.
Ein weiterer Grund ist die Entwicklungsumgebung von Android. Die stark fragmentierte Geräte-Markt stellt durchaus eine (wenn auch nicht ganz so große) Hürde dar und setzt ein gewisses Maß an Man-Power voraus um möglichst viele Android-Geräte unterstützen und so die selbe Zahl an Kunden reichen zu können, die so mancher iOS-Entwickler alleinig erreichen kann.
Wie anhander oberen Grafik zu erkennen, kann die Anzahl der neuen Apps nicht mit dem Marktanteil von Android mithalten. Im Gegensatz dazu entscheiden sich ganze 73 Prozent der App-Entwickler weiterhin für iOS als alleinige bzw. primäre Vertriebsplattform.
Ein weiterer Indikator für die vitalität einer Plattform sind die Werbeeinahmen und Marktanteile der jeweiligen mobilen Browser. So haben iOS und Android zwar jeweils knapp 20 Prozent des mobilen Browser-Marktes inne, dennoch generiert Google mehr als zwei Drittel der mobilen Werbeeinnahmen (Adsense und Admob) mit iOS-Geräten.


