Studie: Frauen sind die Zugpferde des mobilen Social Gaming

Amir Tamannai
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Ihr merkt schon, ich habe mir den heutigen Weltfrauentag auf die Agenda geschrieben. In diesem Sinne sind im Folgenden zwei Studien zu erwähnen: Die eine zeigt, dass es vor allem die Frauen sind, die die rasante Entwicklung des Mobile Social Gaming antreiben, die andere wirft leider ein etwas revanchistisches Bild auf das schöne Geschlecht und sein Telefonieverhalten.

Studie: Frauen sind die Zugpferde des mobilen Social Gaming

Wie der britische Guardian berichtet, liegt das Verhältnis zwischen weiblichen und männlichen Smartphone-Social Gamern bei 53 : 47. Das Forschungsinstitut Flurry hat das Spiele-Verhalten von rund 60.000 iOS- und Android-Nutzern ausgewertet und kam weiterhin zu dem Schluss, dass 64 Prozent der Unterwegs-Zocker in den USA zu Hause sind, 30 Prozent in Europa und 4 Prozent in Asien und 3 Prozent im Rest der Welt.

Gerade in Bezug auf Asien sollten diese Zahlen aber mit Vorsicht genossen werden, da es dort neben iOS und Android noch andere Plattformen zum mobilen Spielen gibt, die nicht in diese Untersuchung eingeflossen sind.

Warum ist Social Gaming überhaupt relevant? Nun, Spiele wie Tap Zoo oder Smurfs’ Village generieren laut dem Guardian mehr Umsatz als FIFA 11 oder Angry Birds und werden also auch künftig einen wichtiges Marktsegment darstellen.

Ein leider sehr viel stereotypischeres Bild zeichnet die Website crunchgear.com vom weiblichen Telefonieverhalten: Laut einer Erhebung von Mobilfunkprovider Mobistar verbringen Frauen mehr Zeit am Telefon, versenden mehr Kurznachrichten als ihre männlichen Konterparts und interessieren sich weniger für Smartphones.

Im Detail und Durchschnitt bedeutet das eine um 19 Minuten höhere Gesprächszeit pro Monat als Männer, 15 Sekunden längere Telefonate und 51 mehr versendete Kurznachrichten.

Interessant ist, dass Männer 22 Prozent mehr Zeit mit ihrem Telefon im Internet verbringen — vielleicht ja, um den Frauen bei Facebook nachzustellen oder das überquellende Erotikangebot im Netz zu “recherchieren”.

Was lernen wir daraus? Nichts Frauen sind anders, Männer auch und im Idealfall ist das ziemlich egal.

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