Speicher satt für iPad, iPhone und Mac

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Hat man auf dem iPad speicherhungrige Apps oder einige Filme, sind 16 Gigabyte schnell ausgeschöpft. Pech für die, die nicht von vornherein ein Tablet mit größerem Speicher gewählt haben. Auf der IFA in Berlin haben wir uns drei recht neue Produkte vorstellen lassen, die Abhilfe schaffen und auf verschiedene Weise iPhone, iPad, Mac und anderen Geräten 8 Gigabyte bis 3 Terabyte zusätzlichen Platz bieten. Ein kurzer Überblick.

i-FlashDrive, der USB-Stick für iOS-Geräte

i-FlashDrive hat auf der einen Seite einen USB-Stecker wie ein herkömmlicher USB-Stick. Auf der anderen Seite befindet sich ein Dockconnector-Stecker für iPhone 4 und iPad 2 (ältere Geräte werden zumindest bei Verkaufsstart nicht unterstützt). Damit können die Dateien nicht nur zwischen Mac und iPad, sondern sogar zwischen verschiedenen iOS-Geräten verschoben werden.

Auf iPhone, iPad und iPod touch greift man über eine App auf die Daten zu. Die Anwendung öffnet einerseits viele Dateitypen direkt vom Stick, andererseits kann sie sogar auf dem i-FlashDrive abspeichern. Zudem besteht eine Verknüpfung zu vielen Apps. Zum Beispiel können PDFs aus der App in iBooks übertragen werden.

Diese Merkmale sind ziemlich einzigartig. Zähe Verhandlungen mit Apple sind für dieses fast schon freizügige Dateimanagement in iOS vorausgegangen. Einen kleinen Einblick in die Funktionsweise von i-FlashDrive findet sich auf unserem iPhone-/iPad-Portal benm.at. Was genau alles möglich und was nicht möglich ist, wird ein Test im Herbst zeigen. Den Flash-Speicher wird es in ein paar Wochen in den Größen 8, 16 und 32 Gigabyte hierzulande geben, Preis ab rund 70 Euro.

Fazit: Nicht gerade preisgünstiger Flash-Stick für die Hosentasche, der den iPad-Speicher verdoppeln kann.

Seagate GoFlex Satellite, die Festplatte mit Akku

Noch viel mehr Speicherplatz – 500 Gigabyte nämlich – bietet die neue Seagate GoFlex Satellite. Die Festplatte wird per WiFi-Verbindung an Mac, iPhone und iPad angebunden.

Die Lösung ist für unterwegs konzipiert: Es ist kein eingerichtetes W-LAN-Netz notwendig, die Geräte können direkt verbunden werden. Zudem hat die Festplatte einen Akku, der im Standby laut Hersteller 25 Stunden hält, während des Streamings dagegen nur 5 Stunden.

Natürlich muss man auch bei Seagate über eine App auf die Daten zugreifen. Sie sind übersichtlich angeordnet und können in den Ordner der App “Lokale Inhalte” geschoben werden. Will man einen Film betrachten, sollte man ihn vorübergehend von der Festplatte auf Tablet oder PC schieben, das spart Akku. Die Dateien werden direkt in der GoFlex Media-App geöffnet – und wohl nur dort.

Akku und WiFi-Technik kosten – mit 500 Gigabyte Speicher gibt es die Seagate GoFlex Satellite für 199 Euro*.

Fazit: Seagate GoFlex Satellite ist bei iOS-Geräten kein Ersatz für den internen Speicher. Aber für kurze Zugriffe von vielen Rechnern und Smartphones bietet sie unterwegs genug Leistung und Speicher.

Diese beiden Produkte nimmt man also mit auf die Reise – die dritte Lösung ist kostengünstiger und bleibt zu Hause stehen:

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