Pans Labyrinth

Leserbeitrag
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(Holger A.) Hinter diesem märchenhaft klingenden Namen verbirgt sich aber kein rosaroter Kinderfilm, sondern viel mehr Guillermo del Toros Märchen für Erwachsene. In einer Zeit die von Schrecken und Krieg geprägt ist, wird die Tür in eine fantastische Welt voller Elfen, Waldgeister und Monster aufgestoßen.

Pans Labyrinth

Die kleine Ofelia, die für ihr Leben gern Märchen liest, wird in mitten der Kriegsschrecken des WWII mit ihrer hochschwangeren, früh verwitweten Mutter zu ihrem neuen Vater gebracht. Der werdende Vater und Vorzeigefaschist Capitán Vidal hält mit seinen Männern die kommunistischen Widerstandskräfte in den spanischen Bergen zurück und verteidigt, trotz Meldungen von einfallenden Truppen in die Normandie, weiter eisern die Stellung.
Ofelia träumt sich in eine märchenhafte Welt und erfährt von einem alten Waldgeist, einem Pan, aus sie eine Prinzessin aus einer fast vergessenen Welt ist. Um wieder zurückkehren zu dürfen, muss sie drei Prüfungen bestehen, in denen sie sich ihren tiefsten Ängsten stellen muss.

Auch wenn das Aussehen fantastisch und die Bilder beeindruckend sind, bleibt der Film schwere Kost, da durch die realistischen Schilderungen der Gewalt im Franco-Regime die verträumte und kindliche Seite des Films ein erschreckend dunkles Gegenüber erhält.

Leidet Ihr auch schon unter Alpträumen, oder steht “Pans Labyrinth” in Euren persönlichen Top 5? In den COMMENTS könnt Ihr Euch frei entfalten!

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