iPhone 4S: Siri hat Probleme mit Dialekten und Akzenten

Florian Matthey
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Apples Spracherkennungs-Assistent Siri versteht zum Start erst einmal nur Englisch, Französisch und Deutsch – bietet in den Einstellungen aber gleich fünf “Sprachen”, da sich das Englische ins Amerikanische, Britische und Australische aufteilt. Das scheint auch nötig zu sein – denn wie ein Video zeigt, hat die Software ihre Probleme mit Akzenten.

Video Nummer eins: Ein Japaner, der bereits ein iPhone 4S mit Siri in seinen Händen halten konnte, möchte von Siri gerne Informationen zum aktuellen Wetter haben. Wieder und wieder stellt er die Frage “What weather for today?”, was Siri aber nicht versteht – entweder vermeldet die Software, dass sie nicht verstanden habe, oder fragt den Benutzer, welche Linda er denn nun anrufen möchte.

Ganz anders ein Australier, der Siri in den Einstellungen auf seinen Dialekt vorbereiten kann: Die Software und der ozeanische Benutzer verstehen sich prächtig, auch wenn die Software in Australien keine Pubs finden oder “Knock, knock”-Witze verstehen kann. Nachdem der Gizmodo-Australien-Journalist in den Einstellungen zum amerikanischen Englisch wechselt, versteht die Software ihn zwar immer noch besser als den oben genannten Japaner. Ein paar Verständigungsprobleme gibt es dann aber doch.

Für deutsche Benutzer, die Dialekt sprechen, bedeutet das wohl: Mit Siri müssen sie sich um Hochdeutsch bemühen. Die Dialekt-Probleme erklären übrigens auch, warum Apple Siri in Kanada nicht so stark bewirbt wie in anderen Ländern: Mit kanadischem Französisch kann die Software (noch) nicht umgehen.

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