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Ein Hattrick der besonderen Art!

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(Florian) Mensch, war das ein Spiel! In aller letzter Sekunde holt der FSV Mainz 05 im Rhein-Main-Derby gegen Eintracht Frankfurt noch ein 2:2-Untschieden. Der Mann des Spiels war Nikolce Noveski, der einen Hattrick der ganz besonderen Art erzielte. Einen Hattrick? Wie kann das sein? Klickt Euch in den ARTIKEL und findet es heraus.

Ein Hattrick der besonderen Art!

Können die bei GIGA nicht mehr rechnen, fragt Ihr Euch sicher. Wie jeder weiß, braucht man für einen Hattrick drei Tore. Stimmt auch! Im Fall von Nikolce Noveski waren es zwei Eigentore und ein Richtiges. Allein diese Tatsache schreibt Bundesligageschichte. Doch die beiden Eigentore fielen auch noch in den ersten vier Minuten. Ein echter Rekord. Damit schien das Spiel schon entschieden, denn Frankfurt spielte in der ersten Hälfte echt meisterlich. Aber Noveski hatte noch eine Rechnung offen und wie konnte es anders sein, war es der Mazedonier, der mit seinem Kopfballtreffer in der 71. Minute die Aufholjagd einleitete.

“Ich hatte noch mehrere Chancen, aber drei Tore waren heute genug”, sagte der 26-Jährige Noveski. “Erst habe ich gedacht, es bricht eine Welt zusammen und ich wäre lieber im Bett geblieben. Jetzt bin ich erleichtert und zufrieden.” Das kann er auch sein, denn bekanntlich blieb es nicht beim 1:2-Zwischenstand. Nach Noveskis Anschlusstreffer setzte ein wahrer Sturmlauf der Mainzer ein. Minutenlang kamen die Frankfurter nicht aus ihrer eigenen Hälfte, noch nicht mal auch dem eigenen Strafraum. In aller letzter Minute, dann der erlösende Ausgleich. Petr Ruman schob den Ball über die Linie. Jetzt gab es im Bruchweg-Stadion kein Halten mehr. “Ich habe immer daran geglaubt, das Spiel noch zu gewinnen. Schade, dass das 1:2 ein bisschen spät gefallen ist, sonst wäre noch mehr drin gewesen”, sagte Ruman zu Sport1.de.

Für Eintracht Frankfurt fühlte sich das Unentschieden an, wie eine Niederlage. Dass es für Mainz überhaupt noch zu einem Punktgewinn gegen den Erzrivalen reichte, hatte in erster Linie mit der schwachen Chancenverwertung der Eintracht zu tun. 70 Minuten beherrschten die Gäste das Spiel, hatten mehrere sichere Torchancen, doch konnten keine davon nutzen. “Wenn man so mit seinen Kontermöglichkeiten umgeht, hat man die drei Punkte einfach nicht verdient”, schimpfte Eintrachts Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen. So sah das auch Eintrachts Alex Meier: “In der zweiten Halbzeit war das zu wenig und so etwas rächt sich meistens”. Stimmt, besonders in Mainz! Hier werden Nachlässigkeiten sofort bestraft, aber das hätten die Frankfurter vorher wissen müssen. Und mal ehrlich, wären die drei Punkte an die Eintracht gegangen, dann hätten sich Gäste dafür entschuldigen müssen. Fazit: Vier Tore, ein Unentschieden und kein Treffer von Frankfurt.

Den 1. FC Kaiserslautern plagen derzeit ganz andere Sorgen. Die “roten Teufel” stehen in der tiefsten Vereinskrise der Vereinsgeschichte. Nach der 1:3-Heimpleite im Abstiegsduell gegen den 1. FC Nürnberg und dem damit verbundenen Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz wurde zuerst Trainer Michael Henke rausgeschmissen und anschließend erklärte auch Vereinsboss Rene C. Jäggi seinen Rücktritt. “Ich übernehme die Gesamtverantwortung für das, was passiert ist. Was man heute gesehen hat, ist eine Bankrotterklärung”, so Jäggi. Schwere Zeiten kommen auch den FCK zu. Als neuer Trainer wird Wolfgang Wolf ganz heiß gehandelt, doch entschieden ist noch nichts.

Wie spielten die restlichen Vereine am 13. Spieltag? An der Spitze tat sich nichts Neues. Der FC Bayern München erspielte sich ein müdes 2:1 auf der ehemaligen Alm gegen Arminia Bielefeld. Der Meister von 2004, Werder Bremen, feierte im eigenen Stadion gegen den VfL Wolfsburg ein Torfestival. Mit 6:1 fegten Klose (2 Treffer), Borowski (2), Naldo und Baumann (jeweils 1) die Gäste aus dem Weserstadion. Werder Bremen liegt jedoch weiterhin fünf Punkte hinter den Bayern. Der Hamburger SV hält ebenfalls weiter Anschluss an das Spitzen-Duo. Die Hanseaten siegten im Sonntagsspiel gegen den MSV Duisburg mit 2:0. Damit jagen gleich zwei Nordlichter die Bayern und halten die Liga weiter spannend. Gut so!

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