Whatsapp: Datenschutz-Einstellungen ändern – so geht's

Robert Schanze

Standardmäßig sind die Datenschutz-Einstellungen in WhatsApp nicht eingeschränkt. Wir zeigen, wie ihr bestimmen könnt, wer beispielsweise euer Profilbild, Statusmeldungen und Lesebestätigungen sehen kann. Außerdem zeigen wir, welche Daten WhatsApp sonst noch im Hintergrund sammelt, was man nicht deaktivieren kann, und ob WhatsApp wirklich sicher ist.

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Inhalt:

Whatsapp: Datenschutz-Einstellungen ändern

Standardmäßig können alle WhatsApp-Nutzer Folgendes von euch sehen:

Um das zu ändern, tippt ihr in WhatsApp oben rechts auf die drei untereinander angeordneten Punkte, und navigiert zu: Einstellungen, Account, Datenschutz.

Die angezeigten Hinweise „schreibt…“ oder „online“ lassen sich nicht ausblenden. Außerdem können Lesebestätigungen in Gruppen-Chats nicht deaktiviert werden.

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Das sehen Kontakte, wenn ihr eure Datenschutz-Einstellungen ändert

  • Wenn ihr die Funktion Zuletzt Online deaktiviert, seht ihr auch nicht, wann andere zuletzt online waren.
  • Gleiches gilt für die Lesebestätigung. Nur wenn sie aktiviert ist, seht ihr die Lesebestätigung von anderen Kontakten.
  • Wenn ihr die Lesebestätigung deaktiviert habt, wird anderen Kontakten nicht angezeigt, wenn ihr deren Status liest.
  • Wenn ihr einen Kontakt blockiert, sieht dieser nicht mehr, wenn ihr euer Profilbild und eure Info aktualisiert. Außerdem kann er keine neuen Statusmeldungen von euch sehen.

Tipp: WhatsApp: Facebook-Verbindung deaktivieren.

Welche Daten sammelt WhatsApp sonst noch?

Neben den Datenschutz-Einstellungen, die ihr ändern könnt, bleibt noch das allgemeine Thema, welche Daten WhatsApp über euch sammelt und weiter gibt. Neben den offensichtlichen Daten, die WhatsApp über euch kennt wie Vorname, (Familienname), Handynummer etc. werden folgende Daten automatisch gesammelt:

  • Geräte und Verbindungsdaten: WhatsApp sammelt Daten über euer Geräte-Modell, das Betriebssystem, den Browser, die IP-Adresse, das Mobilfunknetz, die Telefonnummer und Gerätekennung.
  • Status- und Kontakt-Daten: WhatsApp registriert eure Statusmeldungen oder die eurer Kontakte. Die App kann auf euer Adressbuch und alle dortigen Daten zugreifen und so herausfinden, wer von euren Kontakten ebenfalls Whatsapp installiert hat.
  • Standort: Wenn ihr die Standort-Funktion von WhatsApp nutzt, werden diese Infos ebenfalls „für Diagnosezwecke und zur Problem- bzw. Fehlerbehebung“ gespeichert
  • Nutzungs- und Login-Informationen: WhatsApp verfolgt, wie ihr die App nutzt, wo ihr tippt etc. Außerdem werden Daten von Diagnose-, Absturz-, Webseiten- und Leistungs-Log-Dateien gespeichert.
  • Transaktionsdaten: Wenn ihr für WhatsApp-Dienste bezahlt, erhält Facebook in der Regel Zahlungsbestätigungen von Stores oder Drittanbietern.
  • Cookies Information: WhatsApp nutzt Cookies, um beispielsweise relevante Inhalte zu den von euch genutzten WhatsApp-Diensten anzuzeigen (zielgerichtete Werbung).
  • WhatsApp-Server: Sie sammeln unter anderem Infos, wenn und wann ihr Nachrichten verschickt oder empfangt, wer Absender und wer Adressat sind (mit dazugehörigen Telefonnummern).

Auch wenn sich die Daten-Sammelei nicht gut anhört, müsst ihr bedenken, dass WhatsApp viele der oben genannte Punkte durchführen muss, um den WhatsApp-Service in der Form überhaupt anbieten zu können.

Was sammelt WhatsApp nicht?

  • WhatsApp sammelt keine Namen, E-Mail-Adressen oder andere Informationen aus euren Adressbüchern.
  • Außerdem werden auch keine standortbezogenen Daten gesammelt, sofern ihr die Option nicht nutzt.

Ist WhatsApp wirklich sicher?

Wie seht ihr das Ganze? Nutzt ihr WhatsApp aus Bequemlichkeit trotz Datenschutz-Bedenken oder habt ihr euch bereits mit anderen Diensten wie Threema oder Signal angefreundet?

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