WhatsFapp: WhatsApp Plus ist „zurück“ – Nutzung mehrerer Accounts möglich

Beschreibung

Hurra, WhatsApp Plus ist zurück? Unter dem Namen WhatsFapp macht derzeit eine WhatsApp-Modifikation die Runde, die mit WhatsApp Plus-Features trumpfen möchte – Bann-Gefahr ausgeschlossen, so die Entwickler.

Es ist wenig verwunderlich, dass WhatsApp Plus immer wieder durch die Hände verschiedener Entwickler rutscht, denn die Nachfrage nach der App ist nach wie vor groß. Es ist daher keine Überraschung, dass manche Entwickler Alternativen mit ähnlichem Funktionsumfang anbieten – im aktuellen Fall handelt es sich um WhatsFapp, hinter der (doch recht albern benannten) Modifikation stecken die Entwickler „OSMDroid“, die auch Instagram Plus bereitstellen. Mit dem (noch alberneren) Namen „Mar Suckerberg“ werden App-Updates in der entsprechenden Google+-Gruppe und auch auf der Homepage der Entwickler veröffentlicht.

WhatsFapp mit WhatsApp Plus-Funktionen und „AntiBan-System“

WhatsFapp-1.20

Vorsicht: Auch wenn das Entwickerteam OSMDroid verspricht, dass durch die App keine Bann-Gefahr ausgeht, ist trotzdem damit zu rechnen, dass WhatsApp einen Weg findet, den Drittanbieter-Client zu identifizieren. Zudem sollte man sich auch dessen bewusst sein, dass man einen WhatsApp-Client mit manipuliertem Code nutzt, mit dem geschriebene Nachrichten abgefangen werden könnten.

Mit WhatsFapp in der Version 1.20 lassen sich nach wie vor der „Zuletzt online“-Status und auch der Online-Status an sich, die blauen Haken und der Doppelhaken verbergen, ohne dass man auf die Einsicht der Daten bei Chatpartnern verzichten muss. Zudem kann man sich über Toast-Meldungen (Text-Einblendungen) darüber benachrichtigen lassen, wenn bestimmte Kontakte online gehen und laut Entwickler auf fast alle WhatsApp Plus-Funktionen zurückgreifen. Weiter würde keine Bann-Gefahr ausgehen, so die Versprechungen auf der Entwicklerseite, außerdem sollen sich drei WhatsApp-Instanzen zeitgleich nutzen lassen.

WhatsFapp: Mehrere Accounts nutzen und Emoji-Packs

Hierfür kann man auf zwei WhatsFapp-Versionen zurückgreifen, die offizielle WhatsApp-Version kann parallel genutzt werden. Wer sich dazu entscheidet, WhatsFapp zu nutzen, muss sich zwischen drei Emoji-Packs entscheiden: Neben den klassischen iOS-Smileys, die auch in der offiziellen Version genutzt werden, gibt es WhatsFapp mit Twitter- und Google-Emojis. Reibungslos funktioniert die App jedoch nicht, einige Nutzer beschweren sich über gelegentliche Abstürze und einer größeren Zeitverzögerung beim Empfang und Versand von Nachrichten.

Den ursprünglichen Betreibern des Drittanbieter-Clients WhatsApp Plus wurde die Weiterentwicklung sowie der Vertrieb der Anwendung untersagt und Nutzer der modifizierten Version ausgesperrt. Doch die riesige Community trauert der Anwendung immer noch, fast ein halbes Jahr nach dem Ende, nach. Und das, obwohl gegen mehrere Entwickler, die die WhatsApp-App modifizierten rechtlich vorgegangen und beispielsweise das oft als „altbacken“ eingestufte Design mittlerweile ausgetauscht wurde.

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