Essential Home: Amazon-Echo-Show-Konkurrent mit Ambient OS vorgestellt - Alle Infos und Artikel

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Essential Home ist ein Smart-Home-Assistent mit Ambient OS, der hardwareseitig Lautsprecher, Mikrofon und Display vereint und innerhalb eines Wohnraums zur Interaktion mit künstlicher Intelligenz dient. 

Vergleichbare Produkte sind Amazons Echo Show (mit Display), aber auch Echo / Echo Dot sowie Google Home.

Über Andy Rubins Smartphone Essential-PH-1-Phone gab es bereits vor der Vorstellung Gerüchte, angefeuert durch Teaser, die der Android-Erfinder und Kopf hinter Essential ins Netz stellte. Ganz anders im Bereich Smart Home – denn es überrascht, dass Essential nun auch hier eine Lösung präsentiert, die sich vom Wettbewerb abheben soll.

Essential Home: Unaufdringlicher Helfer mit Lernfunktion

Noch sind technische Informationen rar, es sind nur einzelne Merkmale bekannt: Das kabelgebundene Gerät zeigt Informationen wie die Uhrzeit oder den Wetterbericht auf einem runden, leicht angewinkelten Display, die Unterseite scheint aus Metall zu bestehen. Signalleuchten oder sichtbare mechanische Bedienelemente sind nicht verbaut.

Essential spricht von einer „Erfahrung für das Heim, die sich natürlich und befreiend anfühlt“ und deutet besonders hohen Komfort im alltäglichen Umgang an – so sei man nicht gezwungen, eine Frage zu stellen oder einzugeben. Der Hersteller verspricht, dass der Smart-Home-Assistent „niemals aufdringlich“ werde.

Essential Home soll die Routinen seiner Benutzer lernen können, um sich an sie anzupassen. Der digitale Helfer soll etwa während er Musik laufen lässt selbstständig erkennen, wenn Menschen ein Gespräch anfangen, um dann die Lautstärke der Wiedergabe leicht abzusenken. Dazu kommen Erinnerungs-Funktionen, die beispielsweise Bescheid geben, wenn es Zeit ist, zur Arbeit zu fahren.

Essential Home: Ambient OS, wenig Cloud und eingebauter Datenschutz

Essential stellt den Datenschutz die Privatsphäre der Benutzer in den Mittelpunkt. Essential Home soll möglichst wenige Daten über die Cloud wandern lassen, vielmehr werde die direkte Kommunikation über das Heimnetzwerk bevorzugt. Auch die künstliche Intelligenz kommt nicht aus der Ferne: Die KI-Engine soll lokal auf dem Gerät laufen.

Als Betriebssystem kommt die Eigenentwicklung Ambient OS zum Einsatz, die sich „automatisch neuen und existierenden Geräten vorstellt“ – ein Fokus besteht offenbar auf der Vernetzung und dem Zusammenspiel mit anderen Geräten und Diensten. Für Software-Entwickler, die neue Funktionen programmieren möchten, bietet Essential das offene Softwareentwicklungssystem „Ambient OS API“.

Laut einem Bericht des Magazins WIRED ist Essential Home kompatibel zu Siri, Alexa, Google Assisant, Nest, Apple HomeKit und Samsung SmartThings. Details hierzu fehlen allerdings noch.

Technische Daten, Preis und Erscheinungsdatum des Essential Home wurden noch nicht genannt.

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