HomePod 2: Apples Siri-Lautsprecher könnte ein iPhone-X-Feature bekommen

Florian Matthey
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Das iPhone X ist nicht nur für das iPhone zukunftsweisend: Auch andere Apple-Produkte könnten die Neuerungen des Flaggschiff-Smartphone übernehmen. Überraschenderweise betrifft das sogar Apples Siri-Lautsprecher HomePod.

HomePod 2: Apples Siri-Lautsprecher könnte ein iPhone-X-Feature bekommen

HomePod 2 könnte Face-ID-Gesichtserkennung bekommen

Die erste Version des HomePod erscheint in den USA, Großbritannien und Australien im Dezember, in Deutschland sogar erst nächstes Jahr – und dennoch gibt es schon Gerüchte um den Nachfolger des Siri-Lautsprechers. Einen Eindruck vom „ersten HomePod“ könnt ihr euch in diesem Video verschaffen:

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Introducing HomePod

Offenbar könnte der „HomePod 2“ wiederum ein iPhone-X-Feature übernehmen: die Gesichtserkennung Face ID. David Ho, der Präsident für den Geräte-Bereich des Unternehmens Inventec, hat kürzlich erklärt, dass smarte Lautsprecher in Zukunft Gesichter und Bilder in ihrer Umgebung erkennen werden. Inventec ist nicht irgendwer: Das Unternehmen aus Taiwan ist Apples Partner für die Produktion des HomePod.

Dementsprechend glauben die Analysten, die bei der Telefonkonferenz mit Ho zugeschaltet waren, dass der Inventec-Manager in erster Linie an zukünftige Modelle des HomePod dachte – ohne das Gerät oder Apple beim Namen zu nennen. Ein HomePod mit Face ID dürfte aber dann erst im Jahr 2019 erscheinen.

Face ID im HomePod: Warum das sinnvoll ist

Ho glaubt, dass smarte Lautsprecher mit Gesichtserkennung für mehr Komfort und eine einfachere Bedienung sorgen könnten. Tatsächlich wäre eine solche Neuerung sinnvoller, als dies vielleicht auf den ersten Blick erscheint: Gerade dann, wenn sich ein HomePod in einem Haushalt mit mehreren Personen befindet, könnte die Gesichtserkennung dafür sorgen, dass das Gerät sich an den Bewohner anpasst, der gerade mit ihm kommuniziert.

Alternativen zu Apples HomePod: Hey Siri, wer soll dein Herzblatt sein?

Wenn also beispielsweise ein Familienmitglied eine Erinnerung diktiert, ließe sich so sicherstellen, dass diese später auch auf seinem iPhone erscheint. Wenn der HomePod wiederum persönliche Daten wiedergeben soll, ließe sich so sicherstellen, dass das Gerät dies nur tut, wenn auch der Berechtigte danach fragt.

Andererseits stellt sich die Frage, wie praktikabel es ist, wenn sich ein Benutzer erst direkt vor das Gerät stellen muss, um sich „anzumelden“. Sinnvoller wäre da ja eigentlich eine Stimmerkennung durch den HomePod – wobei sich Stimmen natürlich gerade unter Familienmitgliedern ähneln können. So oder so wird der persönliche Assistent Siri wohl auch in seiner HomePod-Inkarnation in Zukunft intelligenter werden. Werdet ihr euch das erste HomePod-Modell kaufen?

Quelle: Nikkei via MacRumors

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