HomePod: Ein Drittel der Amerikaner am Kauf interessiert – der Preis schreckt aber ab

Florian Matthey
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Wenn Apple ein neues Produkt vorstellt, ist das Interesse der Öffentlichkeit garantiert. Dementsprechend liebäugelt schon jetzt ein Drittel der Amerikaner mit dem Kauf eines HomePod. Das größte Hindernis ist für viele aber der Preis.

HomePod: Ein Drittel der Amerikaner am Kauf interessiert – der Preis schreckt aber ab

Die Marktforscher von Morning Consult haben nach der Präsentation des HomePod zur Eröffnung der Entwicklerkonferenz WWDC 2017 erwachsene Amerikaner zu Apples neuem Lautsprecher mit Siri-Integration befragt. 33 Prozent gaben an, das sie prinzipiell an einem Kauf des Gerätes interessiert seien. Sollte tatsächlich ein Drittel der erwachsenen Amerikaner einen HomePod kaufen, lägen die Verkaufszahlen in Apples Heimat bei stolzen 70 Millionen.

Unter den Befragten, die bereits ein anderes Apple-Gerät besitzen, lag der Wert sogar bei 45 Prozent. Wenn die Marktforscher die Befragten außerdem noch auf Alternativ-Produkte wie Amazon Echo und Google Home ansprachen, lag der Wert für den HomePod immer noch bei 30 oder 40 Prozent.

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Introducing HomePod

Allerdings bedeutet ein prinzipielles Interesse an einem Kauf natürlich noch lange nicht, dass die Befragten das Gerät auch tatsächlich zu diesem Anteil kaufen werden. Was offenbar die meisten von einem Kauf abhalten könnte, ist der hohe Preis: 57 Prozent der Befragten erklären, dass dieser Faktor für sie „sehr wichtig“ sei – was wiederum für die deutlich günstigeren Geräte der Konkurrenz sprechen könnte. Der HomePod wird in den USA 349 US-Dollar kosten, Amazon Echo hingegen nur 179 US-Dollar und Google Home sogar nur 129 US-Dollar. Amazon Echo gibt es in Deutschland für unter 180 Euro:

Andererseits ist für rund die Hälfte auch die Audio-Qualität ein entscheidender Faktor – ein sogar noch knapp höherer Wert als für die Qualität der Spracherkennungsfunktion. Da Apple den HomePod eher als Musik-Gerät positioniert, das eine Siri-Funktion als Bonus bietet – und nicht umgekehrt – könnte das Gerät letztendlich erfolgreich eine andere Zielgruppe ansprechen als die Konkurrenten von Amazon und Google.

Quelle: Morning Consult via Forbes