Nanogeneratoren: Zukunft der Stromversorgung in iPhone und Co.?

Tizian Nemeth
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Wird man künftig keine Steckdose mehr benötigen, um den iPod, das iPhone und iPad aufzuladen? Dazu bräuchte man nicht einfach nur Stromspeicher sondern kleine Kraftwerke – so wie die Nanogeneratoren, die Wissenschaftler der Georgia Tech School nun entwickelt haben.

Das Prinzip aus Bewegungsenergie Strom zu machen ist die Grundidee der Nanogeneratoren. Das Prinzip findet man unter anderem bei einem Fahrrad-Dynamo, wenngleich die Technik in den Nanogeneratoren ein wenig anders funktioniert.

Die Mini-Kraftwerke nutzen den sogenannten Piezo-Elektrik-Effekt, der auch bei kristallinen Strukturen wie Zinkoxid elektrische Spannung erzeugt, wenn man das Material dehnt oder zusammen staucht.

Mittlerweile sollen die kleinen Kraftwerke so effizient Strom erzeugen, dass sie auch handelsübliche Flüssigkristall-Displays mit Strom versorgen können, erklärt Professor Zhomg Lin Wang. Er glaubt, dass die Generatoren bis zu drei Volt an Spannung und 300 Nanoampere an Stromstärke erzeugen können.

Gelingt es, eine größere Anzahl der Nanogeneratoren zusammenzuschließen, dann könnte ein Sim-Karten großes Paket ausreichend Strom für ein LC-Display in der Größe des iPod nano-Displays liefern.

Künftig könnte es also heißen: Nie mehr ein leerer iPhone-Akku, solange man sich nur genug bewegt.

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