Unis in den USA lehnen iPad wegen WLAN-Problemen ab (Update)

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Jeder will das iPad? Nicht jeder – zumindest zwei Elite-Universitäten in den USA lehnen Apples Tablet-Gerät laut Wall Street Journal ab. Als Grund geben sowohl die George Washington als auch die Princeton Universität Sicherheitsmängel an. Allerdings arbeiten die Informatiker verschiedener Unis an der Lösung der Netzwerkprobleme.

Bereits in der vergangenen Woche hat die George Washington erklärt, dass die Sicherheitseinstellungen im kabellosen Campusnetzwerk keine Zugriffe von iPads, aber auch iPhones und iPod touch-Geräten zulassen würden. Und Princeton bestätigt, dass man prophylaktisch 20 Prozent der Geräte vom Funknetz ausgesperrt habe. Als Grund gibt die Uni-Verwaltung zuvor aufgetretene Fehlfunktionen an, die das interne Uni-Computer-System beeinflussen könnten.

Allerdings hat die IT-Abteilung der Princeton University mittlerweile den Grund für die WLAN-Probleme des iPad isolieren können: Schuld sei nicht die Hardware, sondern das iPhone OS 3.2. Das Betriebssystem besorge sich in manchen Umgebungen über DHCP keine neue IP-Adresse vom Router, wenn die aktuelle Adresse keine Verbindung mehr zulässt. Eine Lösung sei zunächst das Ein- und Ausschalten der WLAN-Funktion des Geräts. Apple hatte zuvor Probleme mit Dual-Band-Routern eingeräumt (wir berichteten).

Auch an der Cornell sieht man das iPad derzeit nicht gern. Steve Schuster, Fakultätsleiter der Informatik, erklärt in einer E-Mail, dass man Netzwerk- und Verbindungsprobleme habe. Aktuell arbeiten die Informatiker der Hochschule daran, die “verheerenden Auswirkungen des iPad” in den Griff zu bekommen.


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