iMac 2013: Haswell, 802.11ac, PCI-Express und niedrigere Preise - Alle Infos und Artikel

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Ende September 2013 hat Apple dem iMac wieder einmal eine Verjüngungskur spendiert. Die iMacs verfügen jetzt über die neuen Intel-Prozessoren der Generation “Haswell” sowie schnellere 802.11ac-Wi-Fi-Chips, außerdem gibt es optional schnelleren SSD-Speicher dank PCI-Express-Schnittstelle.

Update: Zu neueren Rechnern siehe unseren Artikel iMac 2014.

Das Design: Alles bleibt beim Alten

Äußerlich lassen sich die neuen iMacs nicht von ihren Vorgängern unterscheiden – Apple hatte das Design der Geräte ja erst letztes Jahr geändert. Die Rechner sind weiterhin in einem eleganten Aluminium-Gehäuse verpackt, das an seiner dünnsten Stelle gerade einmal fünf Millimeter dick ist.

Möglich macht das unter anderem die Tatsache, dass Apple dem Display im letzten Jahr eine Schlankheitskur verpasst hatte: Die Glasoberfläche des iMac ist durch Lamination fest mit dem Display verbunden. Das hat – wie übrigen auch beim MacBook Pro mit Retina Display – den positiven Nebeneffekt, dass sich die Bildqualität erhöht; vor allem spiegelt das Display so deutlich weniger. Laut Apple verringern sich die Reflektionen um 75 Prozent. Die Auflösung liegt je nach Größe des iMac weiterhin bei 1.920 mal 1.080 beziehungsweise 2.560 mal 1.440 Pixeln.

Die Veränderungen: Haswell, 802.11ac und PCI-Express-SSD

Die Veränderungen beschränken sich also aufs Innenleben: Alle Geräte arbeiten nun mit Core-i5-Generationen der Generation “Haswell“, als Built-to-order-Option gibt es für den schnelleren 21,5-Zoll-iMac und das schnellere 27-Zoll-Modell die Möglichkeit, einen Core-i7-Prozessor zu wählen. Weiterhin gibt es übrigens vier verschiedene Varianten des Rechners als Ausgangsmodelle.

Das Basis-Modell mit 21,5-Zoll-Display und 2,7-Gigahertz-Prozessor verfügt nun nicht mehr über eine dezidierte Grafikkarte, stattdessen setzt Apple auf den in den Prozessor integrierten Intel-Grafikchip, Codename “Iris”. Die Intel-GPU hat sich in der Haswell-Generation nochmals deutlich gegenüber dem Vorgänger verbessert, so dass die Rechenleistung für viele Aufgaben ausreichen sollte.

In den anderen drei Modellen befinden sich die Nvidia-Grafikkarten GeFore GT 750M, 755M und 775M mit 1 bis 2 Gigabyte Video-RAM – 2 Gigabyte gibt’s nur in dem 27-Zoll-Topmodell, für das als Built-to-order-Option auch noch die 4-Gigabyte-Grafikkarte Nvidia GeForce GTX 780M bereitsteht. Die Größe des Arbeitsspeichers liegt bei allen Rechnern übrigens bei 8 Gigabyte.

Neu ist außerdem die Integration der 802.11ac-Wi-Fi-Chips, die deutlich schnellere drahtlose Verbindungen ermöglichen – vorausgesetzt, es sind entsprechende Router wie Apples AirPort-Basisstationen der jüngsten Generation vorhanden, die den neuen Standard unterstützen.

Schneller sind auch die optional erhältlichen SSD-Speicher: Wer sich für SSDs statt für die Standard-Option einer 1-Terabyte-Festplatte entscheidet, erhält jetzt noch mehr Leistungsfähigkeit als bei den Vorgänger-iMacs: Dank einer PCI-Express-Schnittstelle erfolgt die Kommunikation mit dem Flash-Speicher auf einem schnelleren Wege. Als Kompromiss zwischen günstigerem Festplatten-Speicher mit viel Kapazität und schneller SSD gibt es weiterhin auch Apples Fusion Drive.

iMac-Anschlüsse: USB 3.0 und Thunderbolt

In Sachen Anschlüssen bleibt alles beim Alten: Gleich vier USB-3.0-Anschlüsse hat Apple spendiert, außerdem gibt es zwei Thunderbolt-Buchsen und einen SD-Karten-Slot. Darüber hinaus gibt es eine 720p-FaceTime-HD-Kamera, zwei Mikrofone und zwei Lautsprecher.

Die Preise: Etwas günstiger als die Vorgänger

Preislich liegen die iMacs jetzt übrigens etwas unterhalb dessen, was Apple noch für die Vorgängermodelle verlangte: Die 21,5-Zoll-iMacs kosten mit der jeweiligen Grundausstattung 1299 und 1499 Euro, die Vorgänger gab’s für 1349 und 1549 Euro. Die 27-Zoll-iMacs kosten wiederum 1799 und 1999 Euro – die Vorgänger hatte Apple für 1879 und 2049 Euro im Angebot.

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Weitere Themen: Apple Watch Special Event 9. März 2015 – Liveblog

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