iMac 2014: Modelle von „Low Budget“ bis 5K-Retina-Display - Alle Infos und Artikel

GIGA-Wertung:
Leser-Wertung:
192.0

Beschreibung

Zweimal hat sich Apple in diesem Jahr die iMacs vorgeknöpft: Nach dem günstigen Einsteigermodell im Juni erschien letzte Woche der iMac mit Retina-Display. Wir fassen zusammen (Update):

All-in-One – Apple pflegt sein Erfolgskonzept weiter: Beim iMac ist der komplette Rechner im flachen Bildschirm versteckt. Seit diesem Herbst ist die Vielseitigkeit des iMacs noch etwas gewachsen, er nimmt nun einen breiten Anwendungsbereich ein. Das fängt an bei der Hotelrezeption, bei dem der Rechner nur ein Textdokument bearbeiten und ansonsten nur gut aussehen muss. Und endet bei pixelgenauen Grafikaufgaben dank hochauflösendem Retina-Display.

Genauso breit ist die Preisspanne: von reichen die Anschaffungskosten.

iMac 2014: Das Portfolio

Sechs verschiedene Standardkonfigurationen bietet Apple aktuell für den iMac an, die jeweils noch etwas den persönlichen Wünschen angepasst werden können. Sieht man von den Innereien ab, lassen sie sich auf drei unterschiedliche Modelle reduzieren:

  • iMac mit 21-Zoll-Bildschirm
  • iMac mit 27-Zoll-Bildschirm
  • iMac mit 27-Zoll-Retina-Bildschirm (5K)

iMac 21 Zoll: Billigeres Modell seit Juni

Apple hat im Sommer ein abgespecktes Modell eingeführt, das 200 Euro billiger als die nächstbessere Ausführugng ist: Für  können wir uns einen iMac mit 21-Zoll-Bildschirm auf den Tisch stellen. Die Veröffentlichung des neuen iMacs ist ein kleines Déjà-vu – erinnern wir uns an die Einführung des Einsteiger-iPod touch.

iMac-2014-Test_02

Der neue „Billig-iMac“ bietet alles, was man braucht. Für die Textbearbeitung und Buchhaltung am Mac reicht das neue Modell genauso, wie im Wohnzimmer als Medienzentrale, Mail-tipp-Station oder Skype-Videotelefon. Und doch bin ich im Test des iMac 21 Zoll zu dem Fazit gekommen, dass für viele das nächstbessere Modell die sinnvollere Wahl ist, und ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis bietet. Denn im Einsteiger-Mac arbeitet ein 1,4 GHz Dual-Core i5. Das nächste Modell bietet 2,7 GHz Quad-Core. Als Grafikkarte wird eine Intel HD Graphics 5000 eingesetzt (statt einer Intel Iris Pro). Und die Festplatte bietet nur 500 Gigabyte Speicher – statt 1 Terabyte. Zumindest am Arbeitsspeicher hat Apple nicht gerüttelt: Es gibt 8 Gigabyte.

zum Test des iMac (21 Zoll)

iMacs 21 Zoll und 27 Zoll mit Jedermann-Konfigurationen

Schritt für Schritt geht es in teurere Regionen, mit besserer Ausstattung. Die eben schon angesprochene Ausführung mit 2,7 GHz Quad-Core-Prozessor halten wir für eine gute Anschaffung für Genügsame. Für die hohe Qualität müssen wir allerdings 1299 Euro auf den Tisch legen.

iMacs-2014

Neben 21,5 Zoll in verschiedenen Konfigurationen gibt es 27-Zoll-Ausführungen. Sie bieten einen Intel Core i7 Prozessor mit bis zu 3,5 GHz Quad-Core-Power. Außer HDDs mit bis zu 3 Terabyte Festplatte bekommen wir reinen Flash-Speicher oder die Mischlösung „Fusion Drive“. Mit 32 Gigabyte Arbeitsspeicher und einer NVIDIA GeForce GTX 780M (4 GB GDDR5) können wir den iMac zum Arbeitspferd hochkonfigurieren – und kommen dann (inklusive 1 TB Flash-Speicher) auf Mac Pro-verdächtige 3949 Euro.

27″ Zoll iMac mit Retina 5K Display – neuer Maßstab

Bevor wir so viel ausgeben, sollten wir uns lieber auf das Modell konzentrieren, dass Apple erst letzte Woche vorgestellt hat: Der neue iMac 27 Zoll mit hochauflösendem Display stellt das Topmodell der iMac-Reihe dar. Wichtigstes Kennzeichen ist das Retina-Display mit 14,7 Millionen Pixel – das entspricht 67 Prozent mehr Pixel als ein 4K-Bildschirm zeigt. Laut Apple ist es der erste Rechner seiner Art mit 5K-Auflösung.

Herstellervideo:

Die Standard-Konfiguration beinhaltet einen 3,5 GHz Quad-Core Intel Core i5, 1 Terabyte Fusion Drive und 8 Gigabyte Arbeitsspeicher. Die Grafikkarte AMD Radeon R9 M290X bietet zusätzlich 2 Gigabyte Videospeicher. Preis: 2599 Euro. Konfigurationen mit 4,0 GHz-Quad-Core, 32  Gigabyte Arbeitsspeicher und 1 Terabyte Flash und 4 Gigabyte Videospeicher treiben die Kosten auf 4499 Euro.

Update: Mittlerweile konnten wir den iMac mit Retina 5K Display testen. Unser Bericht:

zum Test des iMac mit Retina 5K Display

iMac: Der schicke Bildschirm mit dem Apfel und OS X

Generell bietet jeder iMac, inklusive Einsteigermodell 2014, eine sehr ordentliche Grundausstattung:

  • Apple Wireless Keyboard
  • Apple Magic Mouse oder Magic Trackpad
  • Turbo-Boost-Funktion des Prozessors
  • IPS-Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung
  • FaceTime HD Kamera
  • Unterstützung eines externen Bildschirms bis 30 Zoll
  • SDXC-Kartensteckplatz
  • 4 USB-3-Anschlüsse
  • 2 Thunderbolt-Anschlüsse
  • Mini Display Port
  • WLAN 802.11ac und Gigabit-Ethernet-Anschluss
  • Bluetooth 4.0
  • Stereolautsprecher, zwei Mikrofone und optisch-digitaler Audioausgang.

Das alles ist einem sehr schlanken, sehr ansehnlichem Aluminiumgehäuse verpackt. Einige Apple-Apps (Pages, Numbers, GarageBand, iPhoto etc.) und natürlich OS X gibt es obendrauf.

iMac-Anschlusse

Fazit iMacs 2014

Das hochwertige und schicke Gehäuse macht den iMac für viele Aufstellorte attraktiv. Mit den Aktualisierungen 2014 hat Apple dem Rechnung getragen: Der Retina-iMac dürfte aufgrund der Leistung und vor allem des hochauflösenden Displays vielen das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. Für anspruchslose Zwecke gibt es einen günstigeren Einsteiger-iMac.

zur Bildergalerie iMac 21 Zoll

Letzte iMac-Vorstellung an dieser Stelle vom Juni 2014, aktualisiert im Oktober.

Beschreibung von

Weitere Themen: Apple Watch Special Event 9. März 2015 – Liveblog

Test
Alle Artikel zu iMac 2014

  1. So sehen eure Mac-Arbeitsplätze aus

    Sebastian Trepesch 14

    (Update) „Käufer von Macs sind Design-verliebt“, so heißt es. Stimmt das? Herrscht bei euch reduzierte Aufgeräumtheit oder kreatives Chaos? Steht der Mac Pro auf dem günstigen Ikea-Tisch oder auf einem antiquarischen Schreibtisch? Hier die Antwort:

  2. Bezahlbare SSDs im Überblick (Mac, PC)

    Sebastian Trepesch 5
    Bezahlbare SSDs im Überblick (Mac, PC)

    Der Speicher ist groß, die Vorteile nicht zu verachten, die Preise im Vergleich zum letzten Jahr nochmal gesunken: SSDs sind eine vernünftige Alternative zu den klassischen Festplatten. Wir geben einen Überblick über Modelle und Preise.

GIGA Marktplatz
}); });