Mit dem iMac Pro ist jetzt endlich wieder ein richtiger Profi-Mac mit aktueller High-End-Hardware erhältlich. Zum heutigen Verkaufsstart ist jetzt auch bekannt, wie viel das Gerät hierzulande kostet – sowohl in der Grundausstattung als auch mit Built-to-Order-Optionen.

iMac Pro bestellen: Diese Varianten gibt es – und so viel kosten sie
Bildquelle: Apple

iMac Pro: Grundausstattung kostet 5.499 Euro

Nach monatelanger Wartezeit können Pro-User jetzt endlich den iMac Pro bei Apple bestellen. Leider werden sie ihn hierzulande aber zumindest in der Grundausstattung nicht mehr in diesem Jahr auf ihren Schreibtisch aufstellen können –während die Lieferzeiten in den USA bei 4 bis 6 Werktagen liegen, gibt Apple im deutschen Store schon jetzt eine Lieferung zwischen dem 2. und 4. Januar 2017 an.

Dafür bekommen wir schon in der Grundausstattung ordentlich Leistung: Einen 3,2-GHz-Intel-Xeon-W-Prozessor mit acht Prozessorkernen und Turbo-Boost-Modus auf 4,2 GHz, 32 GB 2666-MHz-ECC-RAM, 1 TB SSD-Speicher, die Grafikkarte Radeon Pro Vega 56 mit 8 GB HBM2-Grafikspeicher, 10 GBit Ethernet, vier Thunderbolt-3-Anschlüsse und natürlich das 27-Zoll-Retina 5K Display, das wir schon vom „normalen“ iMac kennen.

Den „normalen“ 27-Zoll-iMac mit Retina 5K Display seht ihr hier im Video:

27 Zoll iMac (2017) mit 5K-Display im Test
15.142 Aufrufe

Der Preis für den „günstigsten“ iMac Pro liegt bei 5.499 Euro. Angesichts der schon in dieser Ausstattung sehr leistungsfähigen Hardware und vor allem der Tatsache, dass wir auch ein 5K-Display erhalten, ist der Preis noch erträglich –vor allem, wenn man bedenkt, dass ein „aktueller“ Mac Pro mit recht betagter Hardware und ohne Display in der Acht-Kern-Variante schon 4.599 Euro kostet.

iMac Pro im Apple Store bestellen *

iMac Pro: Preis steigt mit Built-to-Order-Optionen auf 15.339 Euro

Auch erfahren wir, wie viel der Rechner mit verschiedenen Built-to-Order-Optionen kostet: Wer den iMac Pro ab Werk mit einem 10-Kern-Prozessor mit 3,0 GHz aufmotzt, muss einen Aufpreis von 960 Euro, also 6.459 Euro bezahlen. Überraschenderweise ist dieser Rechner aber schneller erhältlich als das Grundmodell; hier verspricht Apple eine Lieferzeit von 1-2 Wochen.

Der iMac Pro ist für ein Weihnachtsgeschenk wohl etwas überdimensioniert. Schöne Geschenkideen für Apple-Benutzer findet ihr aber hier:

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12 tolle Geschenkideen für iPhone- und Mac-Besitzer zu Weihnachten 2017

Richtig spannend wird das Ganze natürlich, wenn wir sämtliche Komponenten auf die teuerste Variante aufmotzen: Das Modell mit 18 (!) Prozessorkernen mit 2,3 GHz Taktfrequenz kostet im Vergleich zum Basismodell 2.880 Euro mehr. Ebenso hoch ist der Aufpreis für 128 statt 32 GB RAM. 4 statt 1 TB SSD-Speicher kosten wiederum stolze 3.360 Euro – und für 64 statt 8 GB Grafikspeicher für die Radeon Pro Vega 64 zahlen wir noch 720 Euro drauf.

Die Summe beträgt dann also stattliche 15.339 Euro. Auch das ist aber – man mag es kaum glauben – weniger, als wir vor einigen Monaten befürchtet hatten: Seinerzeit gab es schon für die US-amerikanischen Preise eine Schätzung von 17.324 US-Dollar. Bei der üblichen Relation zwischen US- und europäischen Preisen sahen wir den iMac Pro in der Topausstattung schon an der 20.000-Euro-Marke kratzen. Da sind 15.339 Euro ja fast noch ein Schnäppchen …

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