Aktuelle Macs im Test: Benchmarks aller Modelle

Flavio Trillo
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Wenn schon testen, dann auch richtig – das dachten sich wohl die Kollegen von Macworld.com und griffen sich kurzerhand ein Exemplar jedes Modells, das Apple gerade im Angebot hat. Alle Macs wurden derselben Testroutine unterzogen, Speedmark 7. Das Programm besteht aus verschiedenen Aufgaben, die durchaus auch im Alltag aufkommen. And the winner is…

Bevor das verraten wird, sei kurz noch ein Blick auf das Testverfahren erlaubt. Macworld.com untersucht jeden Rechner mithilfe einfacher Aufgabenstellungen, die jeder Standard-Mac lösen kann. Darunter das Verschieben größerer Dateien auf der Festplatte, das Öffnen riesiger Word-Dokumente in Pages ’09, DVD-Rippen, sowie einiges mehr.

Am Ende werden die jeweils erzielten Werte in Sekunden, Bildern pro Sekunde oder einfach “Scores” zu einem Gesamtwert zusammengefasst und an dem Referenz-System gemessen: Einem Mac mini mit 2,4 GHz Core 2 Duo, 2 GB Arbeitsspeicher, einer 320-GB-Festplatte mit 5400 U/min. sowie integrierter Nvidia-Grafik (GeForce 320M). Dieses erhielt einen nominellen Wert von 100 Punkten, alle anderen Benchmark-Ergebnisse orientieren sich also an dieser Zahl.

Nun aber zu dem Gewinner (Trommelwirbel, dann Werbepause): Der schnellste Mac im aktuellen Apple-Sortiment ist ein iMac. Das Gerät mit 21,5 Zoll Bildschirmdiagonale, einem 2,8 GHz Core i7 (BTO) aus dem Mai dieses Jahres erreichte mit 244 Zählern die Höchstpunktzahl. Schnellster Standard-Mac war ein 27-Zoll-iMac mit 3,1-GHz-i5 (241 Punkte).

Demgegenüber ist der iMac aus dem vergangenen Jahr in der Version 2,93 GHz Core i7 mit SSD insgesamt der schnellste je unter Speedmark 7 getestete Apple-Computer mit 264 Punkten. Das Schlusslicht bildet ein MacBook Air aus dem Jahr 2008, das mit seinem 1,6-GHz-Core-2-Duo gerade einmal 59 Zähler schaffte.

Benchmark-Tests sind nicht immer lebensnahe. Insbesondere wenn die SSD-Leistung an der Verarbeitungsgeschwindigkeit großer Dateien gemessen wird, ergibt das kein authentisches Bild davon, wie schnell der Rechner zum Beispiel startet. Hierfür ist es wichtiger, dass besonders kleine Dateien, wie Programmbibliotheken und ähnliches, schnell abgerufen werden können. Immerhin bieten die Werte aber einen groben Überblick über die Leistungsfähigkeit aktueller Systeme.

Dank der genauen Aufschlüsselung der einzelnen Test-Ergebnisse kann jeder für sich entscheiden, welche Leistungsdaten besonders wichtig sind und sich beim nächsten Einkauf im Apple Store* eventuell daran orientieren.

Weitere Themen: Apple Watch Special Event 9. März 2015 – Liveblog

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