Apple: iMac-Produktionsprobleme als Grund für sinkende Mac-Verkaufszahlen

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Das jüngste Apple-Quartalsergebnis stellt wieder einmal einen Rekord dar. Allerdings gibt es auch Schönheitsfehler: Zum einen konnte das Unternehmen den Gewinn nicht steigern. Bemerkenswert ist aber auch die Tatsache, dass die Mac-Verkaufszahlen sogar zurückgingen. Mit verantwortlich sollen dafür die iMac-Produktionsprobleme sein.

Apple: iMac-Produktionsprobleme als Grund für sinkende Mac-Verkaufszahlen

Im ersten Geschäftsquartal 2013, das sich von Oktober bis Dezember 2012 erstreckte, konnte Apple pro Woche 312.000 Macs verkaufen. Im Vorjahresquartal waren es mit 371.000 Exemplare 16 Prozent mehr. Weltweit hat der gesamte PC-Markt, also auch Apples Konkurrenz, mit rückläufigen Verkaufszahlen zu kämpfen; bisher konnte Apple diesem Trend jedoch (mehr oder weniger) trotzen.

Apples Finanzchef Peter Oppenheimer erklärte im Rahmen der Ergebnis-Bekanntgabe, dass der weltweite PC-Markt in dem Quartal um sechs Prozent geschrumpft sei. Apple habe zwar im Oktober mit dem 13-Zoll-Retina-MacBook Pro und den neuen iMacs neue Hardware vorgestellt, allerdings von Anfang an darauf verwiesen, dass die verfügbaren Stückzahlen des neuen All-in-one-Rechners zunächst recht niedrig ausfallen würden.

Apples CEO Tim Cook verwies darauf, dass Apple 700.000 weniger Exemplare des iMac im Vergleich zum Vorjahrsquartal verkaufen konnte. Die “signifikante Knappheit” habe dazu geführt, dass die Verkaufszahlen der neuen iMac-Modelle deutlich niedriger waren, als sie hätten sein können. Diese Tatsache allein sei für den Rückgang der Mac-Verkaufszahlen verantwortlich; ohne Produktionsprobleme hätte es sogar ein Plus gegeben: “Diese Faktoren gleichen die Differenz zwischen den letztjährigen und den diesjährigen Verkaufszahlen mehr als aus”, so Cook.

Hinzu kämen andere Faktoren wie der allgemein schwache PC-Markt und die Tatsache, dass das iPad die Mac-Verkaufszahlen “kannibalisiere” – Apple selbst spricht gerne von der “Post-PC-Ära”, die Smartphones und Tablets mit sich brachten.

Die neuen iMac-Modelle haben eine neuartige Display-Konstruktion, für die Apple das Display selbst mit der Glas-Abdeckung verbinden lässt. Die Laminierung erlaubt eine dünnere Bauweise und sorgt für weniger Reflexionen, bringt allerdings auch die erwähnten Produktionsprobleme mit sich.

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