Dank SSD und Core i7: iMac-Topmodell ist schneller als Mac Pro

Florian Matthey
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Wer den schnellsten Mac haben möchte, muss tief in die Tasche greifen – und je nach Einsatzgebiet einen iMac* wählen. Mittlerweile liefert Apple auch die absolute Top-Ausstattung der jüngsten iMac-Generation mit 27-Zoll-Display, 3,4-Gigahertz-Core-i7-Prozessor und Solid State Drive aus. Ersten Benchmarks zufolge lässt das Gerät sogar den deutlich teureren Mac Pro hinter sich.

Macworld hat sich das Top-Modell besorgt, das bei einer Built-to-Order-Ausstattung mit 8 Gigabyte RAM 2799 Euro kostet. Für 16 Gigabyte RAM werden sogar 3199 Euro fällig. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist allerdings verglichen mit einem 6-Kern-Xeon-Mac Pro mit 8 Gigabyte RAM, 512-Gigabyte-Solid State Drive plus 27-Zoll-Cinema Display immer noch sehr gut – für diese Konfiguration verlangt Apple immerhin stolze 6323 Euro. Macworld testete allerdings einen Mac Pro mit einer Festplatte statt einem SSD-Laufwerk.

Der aufgemotzte iMac erreichte im Speedmark-6.5-Test einen Wert in Höhe von 298 Punkten, der Mac Pro schaffte es “nur” auf 263 Punkte – und lag damit trotz der älteren Hardware immer noch vor den anderen 2011-iMac-Modellen, so dass der Unterschied nicht nur auf deren Core-i-Prozessoren zurückzuführen ist. Der von Macworld nun erstmals getestete iMac erreicht den hohen Wert vor allem auch durch die Integration des SSD-Laufwerks.

Bei besonders Prozessor-intensiven Tests konnte sich der Mac Pro sogar gegen den iMac durchsetzen: Anwendungen, die dank Hyper-Threading die im Vergleich zum iMac zwei zusätzlichen Prozessorkerne des Mac Pro optimal nutzen konnten, liefen auf dem Mac zwischen 13 Prozent – so die Video-Encoding-Software Handbrake – und 28 Prozent – so das Benchmarking-Tool MathematicaMark – schneller.

Der iMac ließ den Mac Pro derweil bei Aufgaben wie dem Spielen von Call of Duty 4, beim Exportieren von iMovie-Projekten, dem Encodieren von MP3-Dateien in iTunes oder Photoshop-CS5-Effekten mehr oder weniger deutlich hinter sich.

Apple hatte die aktuelle iMac-Generation bereits Anfang Mai vorgestellt, auf das Top-Modell mit SSD-Speicher mussten die Besteller bis jetzt allerdings noch warten. Neben der Integration der jüngsten Core-i-Prozessoren der “Sandy Bridge”-Generation bieten die neuen iMacs* als wichtigste Neuerung Intels Highspeed-Schnittstelle Thunderbolt.

Weitere Themen: Mac Pro, Apple Watch Special Event 9. März 2015 – Liveblog

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