Erste iMac-Tests: Lob und Kritik

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Zumindest die 21,5-Zoll-Varianten der neuen iMacs sind erhältlich, so dass erste Websites und Magazine die neuen Rechner testen können – zwei Websites erhielten sogar schon das 27-Zoll-Modell. Neben positiven Punkten gibt es allerdings auch Kritik.

Erste iMac-Tests: Lob und Kritik

CNet und The Verge hatten das Glück, schon einen 27-Zoll-iMac testen zu dürfen. Die CNet-Tester vergaben insgesamt vier von fünf möglichen Punkten, als negative Aspekte nennen sie die “frustrierende” Tatsache, dass ein HDMI-Eingang fehlt und dass Apple dem Gerät keinen Touchscreen spendiert hat – wobei letzteres nur “manche” stören dürfte. Positiv sei hingegen das schöne, dünne Design und die verbesserte Hardware.

Das Leistungsplus lässt sich messen: Im Cinebench-Test konnte der 27-Zoll-iMac mit 3,4-Gigahertz-Core-i7-Prozessor beim Rendering mit allen Prozessorkernen stolze 7,49 Punkte einfahren – der 27-Zoll-iMac aus dem Jahr 2011 mit 3,1-Gigahertz-Core-i5-Chip schaffte es nur auf 4,86 Punkte. Apples neuer All-in-one-Mac konnte aber auch die Konkurrenz durch den Dell XPS One 27 hinter sich lassen – der 3,1-Gigahertz-Core-i7-Rechner schaffte es “nur” auf 7,03 Punkte.

Auch in einigen Praxistests war der 27-Zoll-iMac deutlich schneller als sein Vorgänger und die Konkurrenz. Einen iTunes-Encoding-Test erledigte er in 52 Sekunden, der 2011er-iMac brauchte 86 Sekunden, der Dell XPS One 27 sogar 87 Sekunden – auf diesem lief alledings auch die Windows-Version von iTunes. Für eine Bildverarbeitung mit Photoshop CS5 brauchte der neue 27-Zoll-iMac 199 Sekunden, sein Vorgänger 236 Sekunden und der Dell-Rechner 202 Sekunden.

Primate Labs (via AppleInsider) hat wiederum Geekbench-Testergebnisse des neuen 21,5-Zoll-iMac mit 3,1-Gigahertz-Core-i7-Prozessor veröffentlicht. Der neue iMac schaffte es hier auf 12447 Punkte, das Vorgängermodell auf 10017 Punkte. Der 27-Zoll-iMac aus dem Jahr 2011 liegt mit 11410 Punkten dazwischen.

Auch The Verge findet auch eher positive Worte für den neuen iMac, äußert aber auch Kritik: Der fehlende HDMI-Eingang sei ebenso ärgerlich wie der Wegfall des optischen Laufwerks. Auch sei ein flexiblerer Ständer wünschenswert gewesen. Auch sei zu beachten, dass das 15-Zoll-MacBook Pro mit Retina Display im Geekbench-Test ähnlich schnell sei wie die neuen iMacs – und diese sind immerhin Desktop-Rechner.

Ebenso wie CNet freut sich The Verge über das Display der neuen iMacs: Durch die Versiegelung von Display und Glasoberfläche gebe es deutlich weniger Reflexionen als bei den Vorgängermodellen. Ärgerlich sei hingegen, dass die Qualität der Lautsprecher unterhalb derer der Vorgänger-Modelle liege – was auf die dünnere Bauweise des Gehäuses zurückzuführen sei. Insgesamt fällt das Urteil der Tester mit 9 Punkten sowohl für das 21,5- als auch für das 27-Zoll-Modell positiv aus.

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