iFixit zerlegt neuen iMac, Kirche: Amen

Flavio Trillo
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Mindestens so sicher wie der nächste Sonnenaufgang, das Amen in der Kirche und das Wachstum in Apples Quartalszahlen ist das Aufknacken neuester Hardware aus Cupertino durch die Bastler von iFixit. Dieses Mal musste der jüngst aktualisierte iMac dran glauben und fiel Saugnäpfen, Spezial-Spatel und Torx-Schraubendreher zum Opfer. Das Resultat: LG baut das Display, Western Digital die Festplatte und GPU und CPU sind (im Notfall) austauschbar.

Wie bereits von den vorigen Modellen bekannt, lässt sich die Displayscheibe mithilfe zweier Saugnäpfe einfach entfernen – es wird lediglich magnetisch an seinem Platz gehalten. Dieser Umstand, sowie die Tatsache, dass sich Festplatte und Arbeitsspeicher leicht ausgetauscht werden können, führen iFixit zu einer “Reparatur-Geeignetheits-Bewertung” von 7 aus 10 möglichen Punkten. Es komme außerdem kaum Kleber zum Einsatz, die meisten Verbindungen seien mechanischer Natur. Wer jedoch Grafikchip oder Prozessor ersetzen möchte, sei darauf hingewiesen, dass letztere Operation jegliche Garantieansprüche entfallen lässt.

Vorsicht ist auch beim Zusammenbau geboten. Insbesondere bei der Wiedervereinigung von Glas und LCD verirrt sich leicht Staub in die Zwischenräume, was später zu stark eingeschränktem Display-Genuss führt. Wieder hat ein iMac im Dienste der Wissenschaft sein “Leben” gelassen und liegt traurig in seinen Einzelteilen vor dem fassungslosen Betrachter. Amen.

Weitere Themen: Apple Watch Special Event 9. März 2015 – Liveblog

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