iMac 2012: Verkaufsstart und BTO-Optionen
Ab heute kann der neue iMac nun endlich vom Kunden bestellt werden. Vier Grundversionen in zwei Displaygrößen bietet der kalifornische Hersteller an. Doch lassen sich diese mittels vielfältiger BTO-Optionen fast beliebig konfigurieren.
Eines können wir schon vorab verraten: Der potentielle Kunde sollte sich im Vorfeld gut überlegen, für welches Modell und welche BTO-Option er sich entscheidet. Denn eine Aufrüstung dürfte aufgrund des neuen, zutiefst integrierten und komplexen Aufbaus kaum noch möglich sein – ein Kompromiss der neuen schlanken Schönheit.
Standardmäßig werden alle iMacs mit Apples Wireless Keyboard und der Magic Mouse ausgeliefert. Kostenfrei lassen sich diese jedoch jeweils gegen ein Magic Trackpad und die kabelgebundene Tastatur mit Ziffernblock tauschen. Für einen Aufpreis von 69 Euro erhält man übrigens Magic Mouse und Magic Trackpad gemeinsam im Paket.
Die kleinste Variante mit einem 2,7 GHz Quad-Core Intel Core i5 Prozessor (1.349 Euro) lässt sich leider nur beschränkt erweitern. Allein ein Upgrade von 8 auf 16 GB Arbeitsspeicher steht zur Verfügung – Aufpreis „bescheidene“ 200 Euro. Es ist und bleibt das Budget-Modell im Portfolio. Kunden die eine schnellere Festplatte wünschen, müssen so zwangsweise zur nächstgrößten Variante greifen.


Verfügbarkeit: Je nach Konfiguration, verspricht Apple derzeit eine Versandzeit von ein bis zehn Geschäftstagen für das 21,5-Zoll-Modell.
iMac 2012: 27-Zoll-Modelle
Die kleinste Variante des 27-Zöllers teilt sich dieselbe Prozessorkonfiguration mit dem größeren 21,5-Zoll-Modell: 2,9 GHz Quad-Core Intel Core i5 Prozessor (1.879 Euro). Diese ist auch nicht veränderbar. Dafür erhalten Kunden dieser Variante eine schnellere Grafikkarte – NVIDIA GeForce GTX 660M mit 512 MB.
Der große iMac lässt sich zudem auf bis 32 GB Arbeitsspeicher aufrüsten (16 GB = 200 Euro, 32 GB = 600 Euro), natürlich hat soviel Flexibilität auch ihren Preis.

Das Spitzenmodell des iMacs verfügt vorderhand über einen 3,2 GHz Quad-Core Intel Core i5 Prozessor (2.049 Euro) – leider keine i7 CPU. Diese gibt es jedoch gegen einen Obolus von 200 Euro (3,4 GHz Quad-Core Intel Core i7). Unser Tipp: Zugreifen, wer in diesen Sphären kauft, sollte hier nicht sparen.

Verfügbarkeit: Wie bereits angekündigt, werden erste Lieferungen erst im Laufe des Dezember erwartet – und selbst dies wird knapp. Apple verkündet derzeit eine Versandzeit von drei bis vier Wochen für alle 27-Zoll-iMacs.

iMac 2012: Apple vs. Händler
Natürlich gibt es die neuen iMacs und einzelnen BTO-Modelle nicht nur bei Apple, sondern auch bei autorisierten Händlern zu erwerben – beispielsweise Cyberport*, Gravis, Cancom, Comspot etc. Aufgrund der prognostizierten Lieferschwierigkeiten sollten potentielle Kunden jedoch folgenden Ratschlag beachten.
Die Erfahrung der letzten Jahre lehrt uns, dass Apple in diesen Situationen oftmals den eigenen Vertriebskanal (Apple Online Store und Retail Geschäfte) bevorzugt. Die Händler erhalten dagegen nur geringe Stückzahlen zugeteilt, sind dafür aber oftmals wesentlich günstiger als der Hersteller.
Wer also zeitnah und mit kalkulierter Verlässlichkeit einen neuen iMac besitzen möchte, kommt wohl um eine direkte Bestellung bei Apple nicht umhin. Wer dagegen eine verspätete Lieferung verschmerzen kann, erhält seinen neuen iMac einiges preiswerter – wenn auch vielleicht erst im nächsten Jahr.




