iMac mit Touchscreen: Zorro Macsk im Test bei Macworld

Konkurrent Microsoft versucht nicht zuletzt mit Windows 8, den Touchscreen auch bei Desktops und Notebooks zu etablieren. Apple verlässt sich da lieber auf die Multitoch-Eingabe per Trackpad. Die Zorro Macsk von LuminaView hingegen beschert auch Anwendern eines iMacs das Erlebnis eines Touchscreens.

iMac mit Touchscreen: Zorro Macsk im Test bei Macworld

Eine lohnende Anschaffung? Die amerikanische Macworld unterzog jüngst die Zorro Macsk einem Praxistest. Der Display-Aufsatz mit integrierter Schutzfolie wurde speziell für die Vorgängerversion (21,5 Zoll) des aktuellen iMacs entworfen. Aber auch das momentane schlanke Modell arbeitet mit dem Touchscreen-Aufsatz zusammen, wenn auch nur leicht eingeschränkt.

Zorro Macsk: Installation

Autor Roman Loyola benötigte für die gesamte Prozedur circa eine halbe Stunde. Zuerst muss der Bildschirm ordentlich gereinigt werden, damit sich keine Staubpartikel zwischen dem iMac-Display und der Schutzfolie befinden. Im Anschluss wird die Folie aufgetragen – der schwierigste Teil, denn nachher müssen noch einige Luftblasen (beispielsweise mit einer Kreditkarte) beseitigt werden. Theoretisch funktioniert der Aufsatz auch ohne Folie, mit flutschen die Finger aber wesentlich besser über den Schirm.

Der eigentliche Rahmen wird derweil unkompliziert von den im iMac-Gehäuse verborgenen Magneten gehalten – ein Kinderspiel. Zum Schluss wird die Zorro Macsk per USB mit dem iMac verbunden. Fertig, zusätzliche Software wird nicht benötigt.

Einschränkungen gibt es indes bei der Verwendung mit dem aktuellen iMac-Modell. Da dieses über keine Magnete mehr verfügt, hält der Rahmen nur, wenn der Bildschirm leicht nach hinten geneigt wird. Ebenso verdeckt die Zorro Macsk teilweise die FaceTime-HD-Kamera in diesem Fall, und besonders grazil sieht ein solches Gebilde auch nicht mehr aus.

Touchscreen und iMac: Praktischer Einsatz

Grundsätzlich unterstützt die Zorro Macsk laut Loyola eine Vielzahl von Gesten, die so auch beispielsweise beim MagicTrackpad zum Einsatz kommen. Gänzlich neu: Zweihand-Gesten, streicht man mit allen Fingern nach unten, wird so zum Beispiel das laufende Programm beendet.

Soweit so gut, allerdings ist OS X generell nicht für den Touchscreen-Betrieb ausgelegt. Kleinere Icons zu treffen gerät zum Glückspiel, auch gilt dies für die Fensterbedienelemente (farbige Knöpfe). Komplett unmöglich: Ein verdecktes Dock nach oben ziehen.

Besser schaut dies schon bei ursprünglich für den Touchscreen gedachten Anwendungen aus – Angry Birds bereitet mit der Zorro Macsk Freude. Freuen dürften sich darüber auch Mac-Anwender, die Windows 8 auf dem iMac verwenden.


Auch BGR konnte die Zorro Macsk schon testen (alte Firmware, im Oktober).

Firmware-Problem: Windows only

Kurios: Firmware-Updates gibt es vom Hersteller LuminaView derzeit nur als .exe-Datei, sprich Windows. Wer also die neueste Firmware-Version installieren möchte, muss seinen Rechner zuvor mit Windows „verzieren“. Gegenüber der Macworld versicherte der Hersteller, dass man derzeit aber an einer Mac-Version des Updaters arbeite.

Fazit: Eingeschränkt empfehlenswert

Als alleiniges Eingabegerät scheidet die Zorro Macsk aus, nicht zuletzt, da OS X (noch) nicht für den Touchscreen optimiert ist. Als zusätzliche Option für eine Auswahl von bestimmten Apps aber durchaus brauchbar.

Kaufen: Aktuell für 175 Euro

Besonders teuer ist die Zorro Macsk nicht. Aktuell erhält man sie für (Normalpreis 199 Euro). Kleine Einschränkung: In Deutschland derzeit nur in Silber erhältlich, weitere Farben konnten wir nicht entdecken.

Quelle: Macworld

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