iMac und kein Ende: SSD-Einbau, schnelles Wi-Fi und mehr

Flavio Trillo
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Der neue iMac* ist Quell schier unermesslicher Erkenntnis – auf Spuren beleuchteter Tastaturen und cleveren SSD-Cachings folgen Erkenntnisse zur Wi-Fi-Geschwindigkeit (hoch) und dem Nachrüsten von SSD-Laufwerken (schwierig). Mit bis zu 450 Megabit pro Sekunde kann der All-In-One-Rechner aus Cupertino dank “802.11n” kabellos surfen. Wem die SSD-Optionen im Apple Store nicht zusagen, der sollte sich zudem auf einen recht umständlichen Einbau gefasst machen. Derweil schaut Apple sich offenbar nach neuen Lieferanten für den Umgebungslichtsensor um.

Bei den Kollegen von MacBidouille stieß man im Netzwerkdienstprogramm eines aktuellen iMac (wie zuvor bereits beim neuesten MacBook Pro) auf die Geschwindigkeitsangabe 450 Mbit/s. Dieser Wert wird durch die Kombination gleich dreier Wi-Fi-Kanäle erreicht, für die natürlich im Inneren drei (statt wie bisher zwei) 150-Mb-Antennen benötigt werden. Ganz ohne weiteres stellt sich der kabellose Geschwindigkeitsrausch allerdings nicht ein.

Einerseits wird eine kompatible Basisstation, etwa in Gestalt eines aktuellen Airport Extreme oder einer Time Capsule benötigt. Andererseits muss in dieser Basisstation die Kanalerweiterung aktiviert werden, was allerdings nur auf Kosten der Reichweite möglich ist. So lassen sich also theoretisch bis zu 450 Mbit/s erreichen. In der Praxis müsste der Empfänger sich hierfür jedoch in unmittelbarer Nähe der Basisstation befinden, was den Nutzen einer kabellosen Verbindung in Frage stellt.

Interessantes wissen die frankophilen Kollegen auch über den nachträglichen Einbau eigens organisierter SSDs zu berichten. Angeblich sei das Unterfangen nicht ganz frei von Komplikationen. Zunächst muss ein passender Einbaurahmen besorgt werden, den Apple natürlich ohne SSD-Bestellung nicht mit liefert. Das gleiche gilt für die Daten- und Stromkabel – soweit so bekannt. Allerdings ist es für den Einbau erforderlich, das Logic Board auszubauen, was iFixit zufolge etwas “hakelig” ist. Unerfahrene Anwender sollten sich genau überlegen, ob sie den Umbau selbst durchführen wollen.

Bereits entdeckt wurde auch ein Umgebungslichtsensor im aktuellen iMac. Dieser könnte demnächst aus anderer Quelle stammen: Wie die taiwanesische DigiTimes berichtet, sieht Apple sich aufgrund einiger Schwierigkeiten mit dem aktuell im iPhone 4 nach neuen Lieferanten für das Bauteil um. Erste Testmodule des Herstellers Capella seien bereits in Cupertino eingetroffen, Bestellungen für größere Mengen könne man aber erst kurz vor Ende dieses Jahres erwarten, so die Informanten.

Weitere Themen: Apple Watch Special Event 9. März 2015 – Liveblog

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