iMac und MacBook Pro könnten auf den gleichen Bausteinen beruhen

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Vermutlich hat Apple den iMac und das MacBook Pro nicht nur gemeinsam entwickelt, sondern verwendet womöglich auch die gleichen Bausteine, um Entwicklungs- und Herstellungskosten zu sparen. Das zumindest legen weitere Bilder eines zerlegten Intel-iMacs nahe, die bislang ungenannte Details offenbaren: Apple verwendet im iMac den mobilen Chipsatz i945GM, die teurere und grafikfähige Variante von Intels Standardchipsatz in Centrino- und Viiv-Systemen.

Beim näheren Betrachten der Bilder erkennt man sogar noch mehr. Auf dem Mainboard nahe der Southbridge befindet sich ein 28-Pin-IC, bei dem es sich laut heise online “mit hoher Wahrscheinlichkeit um den TCG-TPM-1.2-kompatiblen Baustein SLB 9635 TT 1.2” handelt. Apple benutzt scheinbar auch im neuen iMac wieder ein Trusted Platform Modul (TPM), wie es der Mac-Hersteller bereits auf den Entwicklersystemen der Developer Transition Kits verbaut hatte. Schon die ersten Intel-Versionen von Mac OS X setzten einen solchen TPM-Chip voraus, der Sicherheitsmechanismus war aber anfangs noch leicht zu umgehen, so dass es etwa dem OSx86-Projekt gelang, Tiger auf beliebigen Rechnern zu installieren. In späteren Versionen verfeinerte Apple die Technik und konnte bislang verhindern, dass aktuelle Mac OS X-Systeme auf herkömmlichen PCs laufen.

Weitere Themen: Macbook, MacBook Pro


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