Neuer iMac enthüllt Geheimnisse: Beleuchtete Tastatur und SSD-Cache

Die neuen iMacs* sind nicht nur wegen ihrer Thunderbolt-Schnittstelle wegweisend. Bei genauer Betrachtung finden sich noch mehr Hinweise darauf, dass Apple stets einen Schritt weiter denkt, als es den Anschein hat. Zunächst entdeckten Anwender in den Systemeinstellungen die Möglichkeit, die Beleuchtung angeschlossener Tastaturen der Umgebungshelligkeit anzupassen. Außerdem ist ein ominöses Intel-Chipset aufgetaucht, das die SSD-Option für den iMac noch attraktiver machen könnte.

Bei den französischen Kollegen von macgeneration.com fand man die verräterische Einstellung, welche sonst nur aus mobilen Macs bekannt ist, die über eine hintergrundbeleuchtete Tastatur verfügen. Denkt Apple etwa daran, ein externes Keyboard anzubieten, das über diese äußerst praktische Funktion verfügt? Gut möglich und sicher würde solch ein Zubehörteil viel Zuspruch finden.

Darüber hinaus wurde eine ebenfalls vom MacBook Pro bekannte Option entdeckt, die den Bildschirm an die Umgebungshelligkeit anpasst. Dazu gehört natürlich ein entsprechender Sensor, der neben der FaceTime-Kamera angesiedelt ist. Die Vermutung, dass die Software-Ingenieure lediglich einen Code-Schnipsel zuviel in das iMac-System integriert haben könnten, ist dagegen eher abwegig. Auch wenn Apple keinesfalls stets fehlerfrei arbeitet, ist solch ein kapitaler Schnitzer äußerst unwahrscheinlich.

Doch damit nicht genug: Die rituelle Demontage von iFixit förderte unter anderem den im iMac verwendeten Intel-Chipsatz zutage. Es handelt sich dabei um den berüchtigten “Z86″, der kürzlich in einem ASRock-Flyer auftauchte. Er soll eine neuartige Zusammenarbeit von SSD und magnetischer Festplatte ermöglichen, die in Kombination erstaunliche Geschwindigkeitsvorteile bringt.

Intel hat die Veröffentlichung der Z68-Chips für den 11. Mai vorgesehen. Dank der “privilegierten Partnerschaft” zwischen Apple und dem Chip-Giganten kommen iMac-Kunden jetzt schon früher in den Genuss des neuen Produkts. Allerdings müssen sich Käufer der SSD-Option mehrere Wochen gedulden, bis sie in den Genuss der Smart Response Technology kommen.

Bild: iFixit.com

Hierfür könnte der zusätzliche Aufwand verantwortlich sein, den Apple mit der Installation von Betriebssystem und Anwendungen auf dem zusätzlichen Flash-Laufwerk betreibt. Zudem ist die Cache-Funktion des Z68-Chipsatzes eher zufällig bekannt geworden und bislang keinesfalls offiziell vorgestellt.

Die neuen iMacs haben also neben schnelleren Prozessoren, mehr Arbeitsspeicher und besserer Grafik noch einige andere Asse im schlank designten Ärmel.

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