Mac mini Server: Sonnet stellt Mac-mini-Rack mit PCIe-Slot vor

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Statt Apple Xserve: Sonnet ergänzt sein Mac-Mini-Rack um eine Variante mit PCIe-Steckplatz für Erweiterungskarten. Mit dem Rack lässt sich die von Apple eingestellte Xserve-Reihe in Server-Umgebungen ersetzen. Um den Steckplatz nutzen zu können, ist ein neuer Mac mini mit Thunderbolt-Anschluss erforderlich.

Als Reaktion auf Apples Streichung der Xserve-Reihe hat Sonnet bereits Anfang des Jahres ein Rack vorgestellt, in dem sich zwei Mac mini unterbringen lassen. In der neuen Variante lässt sich nun zusätzlich eine PCIe-Karte unterbringen, die von einem der beiden Mac Minis genutzt werden kann. Außerdem gibt es einen Thunderbolt-Anschluss, über den weitere Geräte angeschlossen werden können.

Kontrolle über das Front-Panel

Über das Front Panel des RackMac mini Xserver kann der so konstruierte Server ein- und ausgeschaltet werden. Dabei werden beide Mac Minis und der PCIe-Steckplatz mit Strom versorgt. Außerdem befindet sich ein USB-Port an dem Panel. Zwei Thunderbolt-Anschlüsse sind, wie auch die restlichen Anschlüsse, an der Rückseite des Racks angebracht.

Fibre Channel oder 10 GB-Ethernet möglich

Besonders beim Einsatz als Server ist der neu hinzugekommene PCIe-Steckplatz hilfreich, da sich die Mac mini damit um sonst fehlende High-End-Controller für Fibre Channel, 10 GB-Ethernet oder einen Raid-Controller erweitern lassen. Darüber kann zum Beispiel ein weiteres Rack mit deutlich mehr Speicher eingebunden, oder eine professionelle Video-Capture-Card angeschlossen werden.

Kühlung und Einschränkungen

Für die Kühlung des Racks wird an der Vorderseite kalte Luft eingesaugt und gezielt über die Rechner zur Rückseite geführt. Dadurch ist auch beim Einbau mehrerer Racks übereinander eine effektive Kühlung möglich.

In den PCIe-Slot können PCIe 2.0 x16 Karten (x4 Modus) mit halber Größe eingebaut werden. Für die Stromversorgung steht ein Netzteil mit 75W bereit. Die Reduzierung der Bandbreite auf x4 stellt dabei eigentlich kein Problem dar, denn der Thunderbolt-Anschluss kann Daten ohnehin nur mit 10 GBit/s übertragen (PCIe 2.0 x4 16 GBit/s).

Preis und Verfügbarkeit

Einen Preis für das neue Rack nennt Sonnet noch nicht, er wird aber vermutlich etwas höher liegen als beim Vorgänger (ca. 160 Euro). Ab November soll man den RackMac mini Xserver bestellen können.

Fazit

Der RackMac mini Xserver von Sonnet verspricht eine kostengünstige Lösung für relativ leistungsstarke Mac Server (besonders in Verbindung mit dem Mac mini Server) zu werden. Durch die Erweiterung um einen PCIe-Slot im Vergleich zum Vorgänger wird das Rack mehr denn je zu einem echten Serverersatz. Für einen sinnvollen Einsatz sollten daher aber auch neue Mac mini mit Thunderbolt verwendet werden (prinzipiell auch das Modell Mid 2010 einsetzbar).

Vorteile
+ günstige Serverlösung
+ erweiterbar

Nachteile
- ohne Test keine ersichtlich

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Weitere Themen: Mac mini Server, Server


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