Welche Festplatte im Mac mini passt, ist Zufall

Tizian Nemeth
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Ein Festplattenwechsel im neuen Mac mini* könnte Besitzer vor eine schwierige Aufgabe stellen. Nicht dass der Zugang unerreichbar ist, vielmehr kann der von Apple verwendete Anschluss dafür sorgen, dass man nicht jede beliebige Festplatte einbauen kann.

Für den Anschluss einer Festplatte im Mac muss man eine Schnittstelle verwenden, die von Festplattenhersteller zu -hersteller unterschiedlich ist. Apple verwendet derzeit Festplatten von Seagate, Western Digital und Hitachi – und jede hat einen anderen Anschluss.

Dem Mac mini* liegt allerdings immer nur die eine bei. Anwender sollten sich deshalb vor der Umrüstung darüber informieren, welche Festplatte in ihrem Mac mini arbeitet. Nur ein Modell des gleichen Herstellers passt dann auch wieder an den Anschluss.

Über das Anschlusskabel steuert das Mainboard die Festplattenkühlung. Steckt man das Kabel nicht an oder wird die Festplatte nicht unterstützt, dann läuft der Lüfter ununterbrochen auf Hochtouren, berichtet Macbidouille.

Grund für die eingeschränkte Wahl ist die Entscheidung Apples, die Festplatten-Temperatur nicht wie bisher über einen S.M.A.R.T-Monitor direkt auf der Platine zu messen und diese Information an die Lüftersteuerung weiterzureichen. Der Hersteller zapft dafür nun den Programmiersteckplatz der Festplatte an und gelangt über das RS 232-Interface an genauere Werte.

Betrachtet man sich den Stecker, den man auf die Hauptplatine des Mac minis pflanzt, sieht er auf der einen Seite immer gleich aus – ein graues und ein schwarzes Kabel stellen die Verbindung zur Festplatte her. Am anderen Ende dieser Kabel allerdings beginnen die Unterschiede: Zunächst unterscheiden sich die Bauformen der Stecker, darüberhinaus aber auch die Pinbelegung an den Programmiersteckplätzen. Macbidouille hat die Unterschiede fotografisch dokumentiert. Bilsang gibt es solche Kabel nicht separat zu kaufen.

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