Mac mini Mid 2011: Benchmark-Tests

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Willkommen zur Fortsetzung der Benchmark-Serie von macnews.de. Schon letzte Woche durften die neu vorgestellten Modelle des MacBook Air den von uns gesteckten Parcours durchlaufen, heute schicken wir folgerichtig den rundum erneuerten Mac mini* auf die Teststrecke.

Testmodelle im Überblick

Ausnahmsweise verbleibt das Einstiegsmodell dieses Mal in der Garage, stattdessen wird die größere Variante* mit dezidierter Grafikkarte ihre Runden drehen. Leider konnten wir auch innerhalb dieser Teststrecke nicht auf das unmittelbare Vorgängermodell mit gealtertem Core 2 Duo Prozessor zum Vergleich zurückgreifen, doch wie zuvor fanden wir ebenso einen geeigneten Kombattanten.

Die Wahl fiel auf das Einstiegsmodell des iMac*. Dieser durfte sich schon vor einigen Wochen aufgrund einer Aktualisierung über die neue Architektur erfreuen – Thunderbolt und Sandy Bridge inklusive.

Beide Rechnermodelle richten sich vornehmlich an normale Anwender im privaten Umfeld. Zwar erscheint der Mac mini auf den ersten Blick preisgünstiger, ausstattungsbereinigt verspricht der iMac hingegen oftmals die bessere Wahl zu sein. Schließlich erhält man unter anderem einen relativ guten Bildschirm mit einer Diagonale von 21,5 Zoll, eine schnellere CPU, eine FaceTime-HD-Kamera, Tastatur und Maus und ein optisches Laufwerk – letzteres wurde beim Kleinstrechner nunmehr wegrationalisiert. Unterm Strich verheißt der von uns durchgeführte Vergleich sehr interessant zu werden.

Zuvor noch einige Informationen zur technischen Ausstattung beider Kontrahenten. Sowohl der Mac mini als auch der iMac verfügen über vier Gigabyte Arbeitsspeicher und eine dezidierte Grafiklösung. Doch hier enden die Gemeinsamkeiten. Der mini muss sich mit nur zwei Rechnerkernen zufriedenstellen (Intel Core i5-2520M mit 2,5 GHz). Der gleichschnell getaktete Prozessor des iMac dagegen trumpft mit einem Quartett an Kernen auf (Intel Core i5-2400S).

Gut zu wissen, dass Apple den Beiden eine eigene Grafikkarte zukommen lässt. Doch auch hier gibt es Unterschiede: Der iMac kann auf einen Videospeicher von 512 MB zurückgreifen (AMD Radeon HD 6750M), der Mac mini allerdings nur auf 256 MB (AMD Radeon HD 6630M) – gegenüber der integrierten Intel HD Grafik 3000 des Standardmodells dürften aber beide Lösungen vorzuziehen sein. Dies zeigen sehr deutlich die nachfolgenden Ergebnisse unseres Benchmarks.

Benchmarktools und Testbedingungen

Die Testbedingen sind äquivalent zum Benchmark der Modelle des MacBook Air von letzter Woche. Es kommen zum Einsatz: Xbench (ohne Thread-Test, da unter Lion derzeit nicht möglich), Geekbench und ein Praxistest der Festplatten (Duplizieren einer Datei).

Alle Messungen wurden unter (Mac) OS X Lion vorgenommen – jeweils dreimal mit anschließender Bildung eines repräsentativen Mittelwertes. Außer dem Finder und der jeweiligen Benchmark-Tools waren keine weiteren Programme aktiv.

Für einen interdisziplinären Vergleich finden sich in den Ergebnisgrafiken auch noch die schon veröffentlichten Resultate des MacBook Pro (13 Zoll), dass mit seinem Intel Dual Core i5 Prozessor (2,3 GHz) und der Onboard-Grafik wohl am ehesten dem Einstiegsmodell des Mac mini entsprechen dürfte.

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