Mac Pro: Erste mutmaßliche Geekbench-Ergebnisse aufgetaucht

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Apple hat auf der WWDC zwar einen neuen Mac Pro vorgestellt. Einige Hardware-Details sind aber immer noch nicht bekannt. Jetzt scheint ein Testgerät in Benchmarks aufgetaucht zu sein.

Mac Pro: Erste mutmaßliche Geekbench-Ergebnisse aufgetaucht

In der Online-Datenbank von Primate Labs sind Testergebnisse eines Gerätes mit dem Codenamen “AAPLJ90,1″ aufgetaucht, das mit einem Intel-Xeon-Prozessor E5-2697 – ein Chip der Generation Ivy Bridge – mit 12 Prozessorkernen arbeitet. Das Gerät arbeitet mit einem bisher unbekannten Build von OS X Mavericks, mit einem bisher unbekannten Apple-Logic Board und -BIOS und mit 64 Gigabyte Arbeitsspeicher.

Alles spricht dafür, dass es sich dabei um den neuen Mac Pro handelt. Natürlich ist es ohne großen Aufwand möglich, die Daten, mit denen sich ein Rechner identifiziert, zu fälschen; in der Vergangenheit waren solche “Vorab-Benchmarks” von bisher nicht erhältlichen Macs aber oft authentisch – beispielsweise letztes Jahr vom 13-Zoll-Retina-MacBook Pro.

Das letztendliche Geekbench-2-Testergebnis dieses Rechners kann sich sehen lassen: Mit einem Wert in Höhe von 23901 Punkten schlägt er den bisherigen Höchstwert eines Mac Pro mit 12 Prozessorkernen: Das geringfügig verbesserte Modell, das Apple letztes Jahr veröffentlicht hatte, schafft es “nur” auf 22971 Punkte.

Überraschenderweise ist der neue Mac Pro (wenn es denn tatsächlich der neue Mac Pro ist) in einigen wenigen Tests sogar etwas langsamer als der Vorgänger: Sowohl in den Kategorien Integer Performance als auch Floating Point Performance erreicht der 2012er-Mac Pro in manchen Bildbearbeitungstests höhere Werte.

Mac Rumors sprach mit John Poole, ein Mitarbeiter von Primate Labs, darüber, wie diese Werte wohl zustande gekommen sind. Poole hält es für möglich, das schwächere Werte in solchen Multi-Core-Tests auf Probleme mit der Hitzeentwicklung zurückzuführen sind. Der neue Mac Pro verfügt über ein neuartiges Lüftungssystem, das sich den “Schornsteineffekt” zunutze macht. Gut möglich, dass Apple dieses – oder auch die Zusammenarbeit mit dem Betriebssystem – noch für Hochleistungs-Aufgaben optimieren muss.

Bild: via Mac Rumors

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