Endlich neue Mac Pro-Modelle

Tizian Nemeth
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Auch dem Mac Pro hat Apple nach anderthalb Jahren wieder eine Frischzellenkur verpasst: Bis zu 12 Prozessorkerne sorgen jetzt für den Takt im Desktop-Rechner. Insgesamt stellt Apple zwei Modelle zur Wahl, die allerdings erst im August verfügbar sein sollen.

Das kleinere Modell verwendet Intels Xeon Quad-Core Prozessor mit einer Taktfrequenz von 2,8 Gigahertz und 8 Megabyte L3-Cache. Von Haus aus sind drei Gigabyte Arbeitsspeicher und eine 1 Terabyte Festplatte verbaut. Aufrüsten lässt sich der Mac mit bis zu 16 Gigabyte Arbeitsspeicher.

Das größere Modell hat zwei Intel Xeon Quad-Core mit 2,4 Gigahertz Taktfrequenz und 12 Megabyte L3-Cache pro Prozessor. 6 Gigabyte gibt es werksseitig gleich dazu, bis zu 32 Gigabyte Arbeitsspeicher passen in das Modell.

Bei der Grafik setzt Apple diesmal auf eine ATI Radeon HD 5770 Grafikkarte mit 1 Gigabyte Grafikspeicher, auch im großen Mac Pro hat Apple diese Grafikkarte verbaut. Displays schließt man entwedeer an einen der zwei Mini Display Ports oder an den DVI-Port an

Als Laufwerk hat der Hersteller in beiden Modellen ein 18-fach SuperDrive verbaut. Im Inneren kann der Anwender in vier PCI Express 2.0-Anschlüsse Erweiterungskarten mit bis zu 16 Lanes anschließen. Auf der Rückseite gibt es fünf USB 2.0- und vier FireWire 800-Anschlüsse, hier hat Apple also nicht auf neue Anschlüsse gesetzt. Anstelle der Magic Mouse können Anwender Apples Magic Trackpad zum neuen Mac Pro bestellen. Zudem bietet Apple erstmals 512-Gigabyte-SSD-Festplatten als zusätzliche Option an. Ein Mac Pro lässt sich demnach mit etwa zwei Terabyte an SSD-Speicher ausstatten.

Das kleinere Modell kostet mit Tastatur und Magic Mouse 2399 Euro*, das leistungsstärkere Modell gibt es für 3399 Euro*. Optinal kann man den Mac Pro noch mit einer ATI Radeon HD 5870 Grafikkarte mit 1 Gigabyte Grafikspeicher aufrüsten. Damit hat Apple endlich für eine aktuelle und leistungsfähige Grafiklösung entschieden.

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