Mac mini Server und Mac Pro Server: Lagerbestände gehen zurück

Florian Matthey
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Mit dem Wechsel zu OS X Lion gibt es kein eigenes Server-Betriebssystem von Apple mehr – stattdessen werden sich die Server-Apps zusätzlich zum Standard-Betriebssystem aus dem Mac App Store herunterladen lassen. Es stellt sich die Frage, was Apple nun mit seiner Server-Hardware – dem Mac mini und dem Mac Pro Server – vor hat. Die Lagerbestände sollen bereits nachlassen.

Die Server-Versionen des Mac mini und des Mac Pro unterscheiden sich von den Standard-Rechnern nicht nur dadurch, dass Apple sie zusammen mit Mac OS X Snow Leopard Server ausliefert. Stattdessen verfügen die Geräte dank einem zusätzlichen Datenträger auch über mehr Festplattenkapazität – und kommen dafür ohne ein DVD-Laufwerk aus. Eine solche Konfiguration wäre auch nach dem Ende von Mac OS X Server als eigenständigem Betriebssystem noch sinnvoll, so dass Apple die Modelle nicht ohne Weiteres einstellen müsste.

Laut 9 to 5 Mac lassen die Lagerbestände der Geräte nun aber nach – was bei Apple meistens bedeutet, dass neue Hardware kurz bevorsteht. Die Macher der Website können sich vorstellen, dass die Knappheit der Server-Modelle bedeuten könnte, dass für alle Mac-mini- und Mac-Pro-Modelle ein Update bevorsteht – ebenso wie für das MacBook und das MacBook Air steht für diese Macs ohnehin noch ein Wechsel zu Intels Sandy-Bridge-Architektur und der Integration der Thunderbolt-Schnittstelle bevor.

Den Quellen der Website zufolge soll Apple intern auch einen kleineren Tower als Alternative zum Mac Pro testen, der dann auch als Nachfolger für Apples Xserve in Frage käme. Die Server-Serie hatte Apple letztes Jahr eingestellt, seitdem soll der deutlich größere Mac Pro Server die Alternative dafür sein.

Weitere Themen: Mac mini (2012), Mac mini Server, Server

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