Mac Pro Server ist die neue Xserve-Alternative

Tizian Nemeth
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Nach dem Apple angekündigt hat, die Xserve-Serie einzustellen, kam schnell die Frage nach einem Ersatz auf. Die Antwort liefert Apple nun im US-amerikanischen Online Store: Mac Pro Server* heißt die neue Server-Lösung. In einer E-Mail erklärt Steve Jobs zudem, warum der Wechsel erfolgt.

Das Modell hat einen 2,8 Gigahertz Quad-Core-Prozessor von Intel, acht Gigabyte Arbeitsspeicher und zwei ein Terabyte-Festplatten. Im Lieferumfang enthalten ist zudem eine “Mac OS X Server Unlimited-Client”-Lizenz. Anders als bei der Mac mini Server-Variante verbaut Apple im Mac Pro Server auch ein SuperDrive-Laufwerk. Die Grundausstattung kostet 2999 US-Dollar.

Nach dem Apple die Einstellung der Xserve-Familie bekannt gegeben hat, hat ein Leser der französischen Seite Macgeneration Steve Jobs einen Brief geschrieben, in dem er sich über die Einstellung beschwert. Er unterbreitet dem Apple-CEO auch gleich einige Vorschläge: von der Namensänderung hin zu “Apple Pro Consumer” oder Mac OS X Server an einen anderen Anbieter wie VMWare oder einen anderen Virtualisierungsspezialisten abzugeben.

Die Antwort von Steve Jobs erfolgt in gewohnt knapper Art: “Niemand hat sie gekauft.” Und tatsächlich hat das Unternehmen 2007 und 2008 in einem Zeitraum von drei Monaten weniger als 10 000 Stück verkauft und damit nur rund 0,4 Prozent der Gesamtverkaufszahlen aller Apple-Produkte erzielt.

Ab dem 31. Januar wird Apple den Verkauf von Xserves einstellen, den Support gewährt der Hersteller allerdings nach wie vor.

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