Neuer Mac Pro: Mögliche Neuerungen und ihre Wahrscheinlichkeiten

Tizian Nemeth
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Es ist Dienstag und damit einmal mehr Zeit, auf neue Apple Produkte zu hoffen: Bereits seit einigen Tagen tauchen Gerüchte zu möglichen Kandidaten auf. Einer von ihnen ist der Mac Pro. Was alles im neuen Mac stecken könnte, hat Macbidouille zusammengetragen.

Den leistungsfähigsten Mac* hat Apple nunmehr seit anderthalb Jahren nicht mehr aktualisiert, ein neues Modell hat deshalb einiges aufzuholen. Unter anderem könnten künftig zwölf Kerne auf Hexacore-Xeon-Basis den Takt im Mac angeben. Apple könnte dabei AMD dem langjährigen Partner Intel vorziehen, mutmaßt Arstechnica. Die Wahrscheinlichkeit für Sechskern-Systeme ist hoch, das Apple allerdings Intel den Laufpass gibt und auf AMD-Prozessoren setzt ist derzeit unwahrscheinlich.

Und auch bei den Schnittstellen könnte Apple auf mehr Geschwindigkeit setzen: Über SATA III-Schnittstellen rauschen Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 6 Gigabit pro Sekunde. USB 3.0 unterstützt bis zu 5 Gigabits pro Sekunde beim Datentransfer. Beide Schnittstellen wären wünschenswert im neuen Mac Pro und zumindest eine von beiden wahrscheinlich.

Eine schnellere Firewire-Schnittstelle, die sogenannte FireWire S3200, überträgt immerhin noch Daten mit einer Geschwindigkeit von 3,2 Gigabit pro Sekunde. Das Apple sich für diese Schnittstelle entscheiden wird, ist allerdings unwahrscheinlich.

Vor allem bei der Grafik muss Apple viel aufholen: In den aktuellen Modellen verwendet der Hersteller noch eine Nvidia Geforce GT 120, optional gibt es noch eine ATI Radeon HD 4870. Passend wäre beispielsweise eine Nvidia Geforce GTX 480, deren Fermi-Chip ähnlich wie eine CPU aufgebaut ist. Beim Preis würde die neue Grafikkarte auf Augenhöhe mit der aktuell verwendeten High-End-Grafikkarte ATI Radeon HD 4870 liegen. Optional könnte der Hersteller zudem auch eine ATI Radeon HD 5970 anbieten. Bei der Nvidia ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Apple sie verbaut. Bei der Ati-Grafikkarte eher unwahrscheinlich, da Apple gerade auf dem Sektor der Grafikkarten bislang immer hinterherhinkt.

Zu den äußerlichen Veränderungen fällt dann aber auch Macbidouille nichts weiter ein. Allerdings rechnet die Seite damit, dass Apple die neuen Modelle bis zu 12 Prozent teurer verkaufen könnte.

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