Speichertest: Mac Pro setzt sich gegen iMac Core i7 durch

Marcel Magis

Der neue iMac Core i7 ist schnell, wenn er denn den Schreibtisch erreicht hat: In bisherigen Tests hat sich die Frage gestellt, ob der Mac Pro abseits seiner Erweiterbarkeit noch seine Existenzberechtigung hat. Er hat, wie BareFeats in einem Test herausgefunden hat. Trotz gleicher Speichertaktrate von 1066 Megahertz zieht sowohl der Mac Pro mit vier, als auch mit acht Prozessorkernen am iMac deutlich vorbei.

Das bestätigt auch der After Effects-Benchmarktest: Hier könnte der Mac Pro sogar noch zulegen, aus Gründen der Vergleichbarkeit haben die Tester die Anzahl der (virtuellen) Kerne auf 8 beschränkt, dank Hyperthreading kann der große Mac Pro 16 Kerne nutzen. Als Grund für die bessere Mac Pro-Leistung vermuten die Tester die höhere Processor Interconnect-Geschwindigkeit des Profi-Macs. BareFeats empfiehlt, für professionelle Anwendungen dem iMac mindestens 8 Gigabyte Arbeitsspeicher zu spendieren, um Hyperthreading mit 8 Kernen nutzen zu können – mit weniger Arbeitsspeicher verwendet After Effects nur vier Prozessorkerne, unterschiedliche Speicherriegel spielten hingegen bei dem Real-World-Test keine Rolle.

Bild via BareFeats.

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