Mac Pro: 4K-Displays in der Übersicht (Update)

Sven Kaulfuss
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4K – das neue Schlagwort. Nachfolger von Full HD und pixelgewaltiger denn je. Auch auf dem Schreibtisch, angeschlossen an unsere Macs, werden wir in Zukunft immer mehr „Pixelmonster“ sehen. Eine Bestandstandaufnahme – inkl. des neuen „Preisbrechers“ von Dell.

Mac Pro: 4K-Displays in der Übersicht (Update)
Hinweis: Eine aktualisierte Marktübersicht und ein Ratgeber zu 4K-Monitoren finden unsere Leser in diesem neuen Artikel...

4K-tauglich: MacBook Pro Retina und Mac Pro

Apple rüstet sich für die anstehende 4K-Revolution. Stand heute können die aktuellen MacBook Pro mit Retina Display (über HDMI) und der kommende Mac Pro Monitore mit einer derart bildgewaltigen Auflösung ansteuern. Dank der leistungsfähigen Dual Grafik (AMD FirePro) sieht sich der Mac Pro sogar im Stande, ganze drei 4K-Displays gleichzeitig zu befeuern. Doch auch ältere Mac Pro können – vorausgesetzt man besitzt eine entsprechend leistungsfähige Grafikkarte – 4K-Monitore ansteuern. Doch was ist 4K eigentlich?

Was ist 4K?

4K – genauer gesagt 4K2K – ist ein neues, hochauflösendes Videoformat, das in etwa der vierfachen Full-HD-Auflösung entspricht. Konkret existieren zwei gebräuchliche, unterschiedliche Auflösungen, die beide unter 4K fallen:

  • 4.096 x 2.160 Pixel: Das eigentliche 4K.
  • 3.840 x 2.160 Pixel: Die Verdoppelung der jeweiligen Seitenlängen von Full HD (1.920 x 1.080 Pixel). Die Pixelanzahl wird vervierfacht, daher auch die Bezeichnung QFHD (Quad Full High Definition) bzw. 2160p/i.

Die Vorteile von 4K liegen auf der Hand: Mehr Fläche zum Arbeiten. So nimmt beispielsweise ein Full-HD-Film in voller Auflösung nur ein Viertel des Platzes auf dem Schreibtisch ein. Der Rest kann für all die Bedienelemente von Final Cut Pro X und Co genutzt werden. Selbstredend sieht man einen 4K-Film sofort in der nativen Auflösung bildschirmfüllend. Aber auch Grafiker können die Vorzüge nutzen – Scrollen in großen Bilddokumenten entfällt.

Übrigens: Mittels des HiDPI-Modus unter OS X 10.9 Mavericks (gleichfalls auch geeignet für OS X 10.8 Mountain Lion und OS X 10.7 Lion) wandeln sich 4K-Displays zu „echten“ Retina Displays am Mac – wir berichteten.

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Gegenwärtig: 4K nur von Drittanbietern

Apple selbst besitzt noch kein derartiges Display mit einer solch hohen Auflösung. Der aktuelle iMac in 27 Zoll und das gleichgroße Thunderbolt-Display unterstützen maximal eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel – zu wenig für 4K. Schon seit geraumer Zeit häufen sich Gerüchte, Apple plane den Bau eines zukünftiges 4K-Monitors. Besonders im Zuge der Vorstellung des neuen Mac Pro würde ein solches Produkt Sinn ergeben. Andernfalls wäre der Hersteller gezwungen, in den eigenen Apple Stores die 4K-Tauglichkeit der neuen Power-Röhre mit Fremdanbieter-Produkten zu präsentieren. Noch ist die Vorstellung eines solchen Gerätes nicht absehbar. Interessenten müssen sich also an besagte Drittanbieter-Displays halten.

Vorab: Auf den nächsten Seiten präsentieren wir eine Auswahl der bereits oder alsbald erhältlichen 4K-Displays. Keine Berücksichtigung finden 4K-Fernseher. Diese bieten zwar eine 4K-Auflösung, sind mit Bildschirmdiagonalen jenseits der 50 Zoll für den Schreibtischeinsatz aber gänzlich ungeeignet. Neu hinzugekommen ist dieser Tage der  Dell UltraSharp 24 Ultra HD (zu finden auf Seite 6) – das erste wirklich bezahlbare 4K-Display für den Desktop-Einsatz (1.399 Dollar). Ihm zur Seite stellt Dell 2014 den 28 Ultra HD. Dieser Monitor mit 28 Zoll wird erstmals die Schwelle von 1.000 Dollar unterbieten. Nähere Informationen zu diesem Modell gibt es jedoch noch nicht.

Übersicht 4K-Displays:

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