Anleitung zum Aufrüsten des Arbeitsspeichers

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Den Arbeitsspeicher eines Rechners oder Notebooks zu erweitern, ist keine große Sache. Schon die Investition von wenigen Euro kann zu einer deutlichen Leistungssteigerung führen. Doch beim Einbau von neuen Arbeitsspeichern sind einige Besonderheiten zu beachten.

Es gibt unterschiedliche RAM-Typen

RAM ist nicht gleich RAM. Mittlerweile gibt es so viele Produkte des Random-Access-Memory auf dem Markt, dass es für Laien oftmals sehr schwer ist, den Überblick zu behalten. Wer den Arbeitsspeicher aufrüsten  will, muss sich deshalb erst darüber informieren, ob DDR-RAM, SD-RAM oder SODIMM verwendet werden. Diese Informationen stehen im Handbuch des Motherboards. Steht kein Handbuch zur Verfügung, hilft auch eine kostenlose Software, die Auskunft über die Hardware des Computers gibt. Everest ist ein solches Programm, das kostenlos im Internet heruntergeladen werden kann.

Wie wird der Arbeitsspeicher eingebaut?

Es ist nicht schwer, den richtigen Steckplatz auf dem Motherboard zu finden. Jetzt müssen nur noch die Arretierungen an beiden Seiten gelöst und der Speicher herausgezogen werden. Sollten noch Steckplätze frei sein, können die neuen Arbeitsspeicher lediglich in den freien Slot eingesetzt zu werden. Wichtig ist dabei, die richtige Richtung zu beachten. Hilfreich sind die Kerben, die sowohl auf dem Steckplatz, als auch auf dem Speicher selbst vorhanden sind und ineinander passen müssen.

Die Unterschiede beim Notebook

Bei einem Notebook befinden sich die Speicher in der Regel in einem Fach auf der Unterseite. Ein Aufschrauben des kompletten Gehäuses ist normalerweise nicht notwendig, sondern es reicht das Öffnen der Abdeckung. Notebook-RAMs erkennt man daran, dass sie deutlich kürzer sind, als herkömmliche Arbeitsspeicher für den PC.

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