Adobe stellt neue Acrobat X-Familie vor

Tizian Nemeth
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Die Adobe Acrobat-Familie springt zur nächsten Version: Aus Version 9 wird nunmehr 10, allerdings hat Adobe sich für die römische Schreibweise entschieden. Für Version X haben die Entwickler nicht nur bekannte Funktionen verbessert, sondern auch die Benutzeroberfläche überarbeitet und zahlreiche neue Funktionen unter anderem in Adobe Acrobat X Pro integriert.

Mit der neuen Version kann der Anwender beispielsweise unterschiedliche Dateien in einem PDF Portfolio arrangieren und daraus eine Präsentation erstellen. Dafür hat Adobe auch die Layout- und Farbpaletten erweitert.Auch Audio- und Video-Dateien lassen sich in eine Präsentation einbinden. Für die Bearbeitung von Dokumenten, aber auch Fotos, hat Adobe nach eigenen Angaben auch Funktionen von Photoshop im neuen Acrobat Pro verwendet.

Für wiederkehrende Arbeitsabläufe wie das Bearbeiten von Dokumenten und das Veröffentlichen kann der Anwender den integrierten Aktionsassistenten nutzen. Den einmal definierten Arbeitsablauf kann man auch an andere weitergeben.

Bevor man jedoch Dokumente veröffentlicht, möchte man möglicherweise vertrauliche Daten beispielsweise aus den Metadaten eines Dokuments entfernen. Auch dafür bietet Adobes Acrobat X eine Funktion.

Veröffentlichen kann man Dokumente unter anderem auch über Adobe.com, dem Dienst hat Adobe ebenfalls eine neue Funktion spendiert. Mit Adobe SendNow erleichtert der Software-Hersteller das Versenden und Empfangen von großen Dateien – ein Klick soll genügen. Der Datentransfer läuft dann im Hintergrund ab und Probleme mit Begrenzungen für E-Mail Größen aufgrund großer PDF-Dateien sollen so der Vergangenheit angehören.

Über Adobe.com kann der Anwender PDFs innerhalb einer Arbeitsgruppe auch über Adobes Server verteilen. Damit man Anmerkungen zu verteilten Dokumenten leichter nachvollziehen, diese aber auch bearbeiten kann, hat Adobe die Zusammenarbeit an gemeinsam genutzten Dokumenten verbessert. Neben Adobe.com bietet Acrobat auch eine Anbindung an Microsfts SharePoint.

Für mehr Sicherheit beim Lesen von PDFs sorgt nach Angabe des Software-Entwicklers die isolierte Umgebung Im Adobe Reader kann man künftig auch Notizen anlegen und Textstellen hervorheben

Zu den überarbeiteten Versionen gehören Adobe Acrobat X in der Standard- und Pro-Version, Reader X, die Acrobat X Suite und auch Acrobat.com. Die Acrobat X Produktfamilie soll es ab Mitte Novembergeben, Anwender können sie allerdings schon vorbestellen..

Der Preis für Acrobat X Standard* soll voraussichtlich bei rund 415 Euro liegen, Acrobat X Pro* wird 705 Euro ksoten und die Acrobat X Suite* um die 1.755 EUR.

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