Am 31.10.2013 hat Google endlich Android 4.4 vorgestellt. Die neueste Android-Version mit dem süßen Namenszusatz KitKat hat natürlich auch wieder einige Neuerungen im Vergleich zu seinen Vorgängern zu bieten.

Kommen wir doch zuerst einmal zu dem Namen. Android 4.4 ist ja eigentlich klar, doch was hat es mit „KitKat“ auf sich? Wie das bei Android immer der Fall ist, werden die verschiedenen Android-Versionen mit einer Süßigkeit ausgestattet. Je neuer die Version, desto weiter fortgeschritten der Anfangsbuchstabe im Alphabet.

Zwar fing die ganze Sache nicht mit A, sondern mit C an (Cupcake), nach Donut, Éclair, Frozen Yoghurt, Gingerbread, Honeycomb, Ice Cream Sandwich und Jelly Bean sind wir nun also bei K und damit bei KitKat angekommen.

Android 4.4/KitKat
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Android 4.4/KitKat: Was ist neu?

Wie auch alle anderen Versionen von Android bringt auch Android 4.4/KitKat einige neue Features und Funktionen mit sich, die sich sehen lassen können. Wir haben in diesem Artikel bereits eine erste Übersicht geschaffen, im Folgenden gibt es die Neuerungen aber noch einmal im Detail:

Überarbeitetes Design: Sicherlich am auffälligsten ist der neue Launcher, der mit Android 4.4/KitKat auf Smartphones und Tablets mit Googles mobile Betriebssystem Einzug erhält. Schön daaran: Das Hintergrundbild (auf dem Homescreen) ist nun auch hinter der Statusleiste und den Navigationsknöpfen zu sehen, wodurch das gesamte Erscheinungsbild der Benutzeroberfläche harmonischer wirkt. Statt Blau ist die Akzentfarbe nun Grau, außerdem gibt es neue App-Icons.

Verbesserter Management des Arbeitsspeichers und Abwärtskompatibilität: Die Hardware-Anforderung an den RAM (Arbeitsspeicher) wurde von 1 GB bei Jelly Bean auf 512 MB reduziert. In der Praxis bedeutet das, dass auch Mittelklasse- und einige Low-End-Geräte problemlos mit Android 44 ausgestattet werden können.

Widgets und Homescreens: Mit Android 4.4/KitKat können endlich Widgets von Haus aus direkt per längerem Druck auf den entsprechenden Homescreen erstellt werden. Dies war vorh

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er immer nur über Umwege (den App Drawer) möglich.

Immersiver Modus: Multitasking ist ja so eine Sache, allzu gerne lenken einen so unterschiedlichste Inhalte vom Wesentlichen ab. Mit Android 4.4 gehört dies (zumindest teilweise) der Vergangenheit an: Egal, ob ihr ein Spiel spielt , ein digitales Buch lest oder ihr euch einen Film anschaut, die jeweilige Anwendung tritt bei Verwendung in den sogenannten „immersiven Modus“ und blendet alle andere Elemente dabei aus. Natürlich könnt ihr aber auch ganz leicht auf andere Funktionen zugreifen, indem ihr über die Rand des Bildschirms streicht und so die Statusleiste öffnet.

Multitasking: Von der Konzentration aufs Wesentliche hin zum Erledigen von mehreren Dingen gleichzeitig. Dank der Speicheroptimierung und einer Verbesserung des Touchscreens in Android 4.4/KitKat ist es problemlos und ohne störende Verzögerungen möglich, gleichzeitig Musik zu hören, im Web zu surfen usw.

Die neue Telefon-App: Auch im Bereich des Telefonierens (ja, auch das können Smartphones noch) hat sich auch einiges getan. Die neue Telefon-App sortiert nun automatisch eure Kontakte danach, wie oft ihr mit wem sprecht. Zusätzlich könnt ihr aus der App heraus nach Orten und Unternehmen , Kontakten und Personen innerhalb der Google Apps-Domain suchen. Ebenfalls nützlich: Solltet ihr Anrufe von Kontakten erhalten, die nicht in eurer Liste sind, wird diese mit Unternehmen abgeglichen, die einen lokalen Eintrag in Google Maps haben.

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Hangouts und SMS: Ebenfalls neu in Android 4.4/KitKat: SMS und Hangouts verschmelzen miteinander (optional). Egal ob SMS, MMS oder Chat-Nachricht über Hangouts, alle Nachrichten befinden sich  nun übersichtlich an einer Stelle. Standorte und GIFs können außerdem auch verschickt werden

Emojis: Manchmal sagen Bilder mehr als Worte. Deshalb hat Google nun auch sogenannte Emojis (auch Emoticons) in die eigene Tastatur integriert

Konnektivität: Android 4.4 ermöglicht nun auch das problemlose Verbinden mit anderen Geräten, um via Google Cloud Print ein Dokument an einem verfügbaren Drucker auszugeben.

Android 4.4/KitKat: Und es gibt noch mehr

Ja, die Liste der Neuerungen ist wirklich ziemlich lang. Hier noch ein paar weitere Funktionen, die KitKat mit sich bringt:

  • Chromecast Unterstützung
  • Chrome Webansicht
  • Unterstützung von Untertiteln
  • Integrierte Gerätverwaltung
  • Überarbeitetes Design der Uhren App, der Downloads-App und der E-Mail-App
  • Verschiedene Designs für die Startbildschirme, Beschränkung auf 5 Homescreens wurde aufgehoben
  • HDR+ Modus (Nexus 5)
  • Unterstützung von Infrarotsendern in Mobilfunkgeräten
  • Quick Settings liefern nun auch Zugriff auf die Standorteinstellungen
  • 3 verschiedene Standortmodi: Hohe Genauigkeit, Energiesparmodus, nur GPS
  • In Filmen und Musik kann nun auch auf dem Sperrbildschirm vor- und zurückgespult werden
  • Integrierter Schrittzähler
  • MAP (Message Access Profile)-Unterstützung für Bluetooth
  • Neue NFC-Architektur für das mobile Bezahlen

Ihr seht, es hat sich also eine ganze Menge getan. Und wir können uns sicher sein, dass Android auch in Zukunft noch jede Menge Neuheiten zu bieten haben wird.

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