10× Android O: Diese Funktionen hat iOS schon, diese wünschen sich iPhone-Nutzer

Sebastian Trepesch
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Google hat Android O vorgestellt. Wir betrachten die zehn wichtigsten Neuerungen aus Apple-Sicht: Was gibt es in iOS bereits? Welche Funktionen wünscht sich ein iPhone-Besitzer?

10× Android O: Diese Funktionen hat iOS schon, diese wünschen sich iPhone-Nutzer

Das, was die Keynote der WWDC von Apple ist, ist die I/O von Google. Gestern Abend hat das Unternehmen die nächste Android-Version offiziell vorgestellt. Ungewöhnlich: Eine erste Entwickler-Beta gab es schon im März. Viele Funktionen waren demnach bereits bekannt, einige Neuerungen kamen aber nun hinzu.

Im Folgenden reißen wir die wichtigsten Android-O-Features an und setzen einen Bezug zu iOS. Ausführliche Informationen zum Google-System siehe unsere Vorstellung von Android O, den Bericht zur gestrigen Präsentation und/oder hier einen Originalausschnitt:

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Neues zu Android O und Android Go auf der Google-I/O-2017-Keynote
Android O: 10 Features, die du sicherlich nicht auf dem Schirm hattest

1. Android O: Schneller und sicherer

Solche Schlagworte hört man oft und gerne, auch von Apple. Google will aber für Android O (der komplette Süßigkeitenname ist noch nicht bekannt) tatsächlich den Fokus auf Performance gelegt haben. Warten wir den Geschwindigkeits-Boost der finalen Version ab. Zumindest der Bootvorgang soll in der Tat deutlich schneller als bisher laufen. Sicherer als iOS wird Android wohl nicht werden, dazu ist das Betriebssystem zu offen konstruiert.

2. Längere Akkulaufzeit

Auch eine derartige Versprechung haben wir bereits von Apple gehört. Android regelt den Energiehunger von Apps im Hintergrund stärker als bisher und spart dadurch Energie. iOS hat derartiges schon vor ein paar Versionen begonnen und im Laufe der Jahre optimiert. Während Apple vielleicht mittlerweile nicht mehr viel mehr aus den Ressourcen herausquetschen kann, dürfte Google noch mehr Potenzial haben, den großen Akkus der Android-Geräte bestmöglich zu nutzen.
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3. Bild-in-Bild-Modus für Videos

Gibt es in der Apple-Welt bereits seit iOS 9 – allerdings nur auf dem iPad. Auf dem iPhone würde sich das Video-Overlay zumindest auf den 5,5-Zoll-, wenn nicht auch auf den 4,7-Zoll-Geräten lohnen.

4. Betriebssystem in der Lite-Version

Mit Android Go entwickelt Google eine Lite-Version für Geräte mit schwachen Hardware-Spezifikationen. iPhone und iPad brauchen das (fast) nicht: Manch älterem Gerät kürzt Apple einfach einzelne Funktionen, die die Hardware überstrapazieren würden. Beispiel Multitasking: Split View ist erst ab iPad Air 2 nutzbar, ältere Geräte müssen sich mit dem Kompromiss Slide Over begnügen. Einziger Nachteil: Wirklich alte Geräte, zum Beispiel das iPhone 4s, bekommen seit 2016 kein neues Betriebssystem und können somit zum Beispiel die Home-App nicht nutzen. Ein Lite-System könnte dem entgegensteuern.

5. Der blinde Sprachassistent lernt sehen

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Dein Google Assistant: Bereit zu helfen

Google Assistant läuft Siri davon: In den nächsten Monaten soll der Assistent sehen lernen, und – dank Smartphone-Kamera – Objekte, Texte, Termine und mehr erkennen und verarbeiten können. Damit verbunden sind Augmented-Reality-Einblendungen möglich, zum Beispiel Sterne-Bewertungen für Restaurants. Angesichts der mangelnden Zuverlässigkeit von Siri will man sich keine Hoffnungen machen, dass Apple am 5. Juni auf der Keynote etwas Nützliches vorstellt.

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