RIAA: DRM ist nicht tod und wird wahrscheinlich wieder auferstehen

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(Holger) Immer mehr Online-Stores, die Musik anbieten haben in der Vergangenheit den Weg zu DRM-freier Musik gefunden, darunter auch die Branchenriesen Apple mit iTunes und Amazon mit dem MP3-Store. Im Rahmen der Digital Hollywood Konferenz in Los Angeles, hat der Senior Vice President of Technology der Recording Industry Association of America (RIAA) nun beteuert, dass DRM tod sei, doch genau das Gegenteil sei der Fall.

RIAA: DRM ist nicht tod und wird wahrscheinlich wieder auferstehen

Hughes sagte, dass er eine Liste mit den 22 verschiedenen Wegen Musik zu verkaufen gemacht habe und 20 davon weiterhin DRM benötigen. Jede Art von Abonnement- oder Pay-Per-View-Angeboten benötigt DRM. “DRM ist nicht tod”, so Hughes. DRM existiere weiterhin bei iTunes, RealNetworks und anderen Diensten.

Trotzdem sorgt seine Meinung in Anbetracht der Tatsache, dass alle vier großen Musiklabels in den vergangenen Monaten zumindest Teile ihrer Kataloge ohne DRM anbieten für Interesse. Seiner Meinung nach werde es einen verstärkten Drang zu Abo-Diensten geben, welche eine Art von DRM voraussetzen.

Im Rahmen derselben Konferenz sagte Rajan Samtani, Director of Business Development bei Digimarc, einer Firma, die Technologie für Wasserzeichen anbietet, dass es Zeit sei “das Handtuch zu werfen”. “Es gebe zu viele Wege DRM zu umgehen”.

Fritz Attaway, Vize Präsident der Motion Picture Association of America (MPAA), sagte, dass man DRM brauche, “um den Kunden die Grenzen ihrer Nutzungsrechte aufzuzeigen.”

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