4G oder nicht 4G: Ein Drittel der iPhone-Besitzer liegt falsch

Flavio Trillo
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Eine Studie des Kunden-Portals Retrevo hat gezeigt, dass mehr als ein Drittel aller befragten iPhone-User glauben, ein 4G-Smartphone zu besitzen. Liegt es an der 4 in der Modellbezeichnung des aktuellen Geräts? 1.000 US-Amerikaner verschiedener Herkunft und Einkommensklassen wurden befragt.

iPhone 4G” hieß das Apple-Smartphone vor seiner offiziellen Ankündigung in den Medien, stehend für “vierte Generation”. Diese Bezeichnung scheint bei vielen hängen geblieben zu sein. So ließe sich jedenfalls erklären, dass 34 Prozent der Befragten, die ein iPhone ihr Eigen nennen, den schnellen mobilen Datentransfer LTE (Long Time Evolution) mit ihrem Gerät in Verbindung bringen.

Doch schon die Erwähnung von LTE zeigt, dass die Nomenklatur so eindeutig nicht ist. Hinzu kommen die Bezeichnungen einiger Mobilfunkanbieter für ihre HSPA+ Netze, die ebenfalls “4G” lautet. BlackBerry-Besitzer scheinen übrigens ähnlich verwirrt.

Von den 1.000 Studienobjekten gaben immerhin noch 24 Prozent derjenigen, die über ein RIM-Smartphone verfügen an, mit 4G-Hochgeschwindigkeit mobil zu surfen. Ein Trugschluss, denn auch der kanadische Hersteller Research in Motion hat kein einziges 4G-Modell im Sortiment.

Unter den Android-Usern sind sich 29 Prozent sicher, ein 4G-Gerät zu besitzen. Hier dürfte der Anteil der Irrenden jedoch geringer sein, da es in der Tat einige Modelle gibt, wie etwa das HTC Thunderbolt 4G. Apples Pläne für 4G-Konnektivität sind, wie üblich, nicht offiziell bekannt.

Es wird jedoch vermutet, dass der Hersteller mit dem iPhone 5, das für den September dieses Jahres erwartet wird, zumindest den HSPA+-Standard unterstützt – nominell also 4G. “Echtes” LTE dürfte erst mit dem darauf folgenden iPhone 6 Einzug halten.

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