MacSpeech Dictate: Mac, bitte zum Diktat
Bisher verstand die Schreibkraft nur Englisch: Nun liegt die deutsche Lokalisierung von MacSpeech Dictate vor und Anwender können auch hierzulande ihrem Mac Texte, E-Mails und Notizen diktieren. Als Zugabe lässt sich der Rechner per Sprach-Kommandos steuern. macmagazin.de hat das Programm zu einem Diktat gebeten und die Rechtschreibleistung bewertet.

Ausgepackt und los gelegt

Zunächst schiebt man die erste der beiden DVDs ins Laufwerk um das Programm zu installieren, die zweite wird erst im Anschluss fällig. Auf ihr befinden sich die Wörterbücher. Nach der Installation stutzt man einen Augenblick, wo steckt den der Lizenzschlüssel? Nach der ersten Aufregung, ob der Key womöglich nicht irgendwo auf dem Weg anhanden gekommen ist, findet man ein Blatt mit einem Tauschcode. Folgt man der Anleitung, gelangt man auf die Seite von ASH, gibt dort den Code und eine gültige E-Mail Adresse ein und erhält nach kurzer Wartezeit den Serial-Key.


Im Anschluss kann man erste Diktatversuche unternehmen. 
Über das standardmäßig eingeblendete Optionsfenster lassen sich der aktuelle Betriebsmodus und die Eingabelautstärke ablesen sowie das Mikrofon ein- oder ausschalten, darunter wird jeweils der Titel des aktiven Fensters angezeigt, damit man weiß, worauf der nächste Befehl angewendet wird. Ein Button zum Aktivieren bzw. Deaktivieren des Mikrofons findet sich auch in der Taskleiste.
Babylonische Missverständnisse – Sprachtraining muss sein

Neben dem Diktat kann man den Mac auch stimmgewaltig steuern. So kann man den Rechner global steuern und ebenso Kommandos innerhalb einer Anwendung erteilen, dazu lassen sich eigene Befehle konfigurieren.
Nun zum Eingemachten: Für das MacSpeech Dictate-Paket von Application Systems Heidelberg mit einem zertifiziertem USB-Headset muss man 229 Euro hinblättern, dafür erhält man aber eine lernwillige und immer besser werdende Diktatsoftware mit der sich auch der Mac steuern lässt.
http://www.macmagazin.de/wp-content/uploads/2009/10/speech.mp4
MacSpeech Dictate erfordert einen Intel Mac mit mindestens Mac OS X 10.5, einem Gigabyte Arbeitsspeicher sowie ein DVD-Laufwerk. Auf dem Testrechner, einem MacBook mit einem Core 2 Duo-Prozessor mit 2,4 Gigahertz Taktung und vier Gigabyte Arbeitsspeicher, lief die Anwendung flüssig und ohne Hakler.

Tizian Nemeth