Pro Tools 9 ohne Avid-Hardware verwendbar

Pro Tools 9 erscheint am 12. November. Die Audioproduktions-Lösung bringt eine große Überraschung mit: Neben den Avid-Interfaces können nun Produkte von Drittherstellern verwendet werden. Sogar ein Einsatz ganz ohne Audio-Hardware wird möglich sein. Weitere Kundenwünsche, die früher zum Beispiel als Addons verfügbar waren, werden jetzt von Haus aus mitgeliefert. Hersteller Avid verspricht mit Pro Tools 9 offene Workflows und mehr kreative Möglichkeiten.

Neu vorgestellt wird Pro Tools 9 und Pro Tools HD 9 – von einer LE-Version ist nicht die Rede. 96 Mono- oder Stereospuren können mit der neuen puren Software-Version angelegt werden, 192 mit Pro Tools HD. Zusätzlich sind 256 Busse und 160 Aux-Tracks möglich.

Mit dem Advanced production toolset lässt sich unter anderem das Timing über mehrere Tracks korrigieren. An Bord der Audiosoftware ist außerdem die Automatic Delay Compensation, die das manuelle Ausgleichen von Latenzen der Hardware überflüssig machen soll. Verschiedene Stereo-Pan-Tiefen und ein aktualisierter 7.1-Surround-Panner helfen bei einer besseren Postproduktion.

Als Schnittstellen zu Drittanbieter-Geräten unterstützt die Audiosoftware die neuen Core Audio, ASIO-Treiber und das EuCon Ethernet Protokoll. Für den besseren Dateiaustausch mit anderen Bearbeitern stehen die Formate OMF, AAF und MXF und der mp3-Export zur Verfügung.

Die Neuheiten stellt Avid in dem pdf Pro Tools 9 Software vor, ein Überblick der verschiedenen Versionen zeigt eine Tabelle auf der Webseite, die auch Pro Tools LE 8 mit aufführt.

Die beiden neuen Versionen, die ab 12. November verfügbar sind, benötigen Snow Leopard und kosten ab 599 US-Dollar.

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